Testurteil: "6.9 / 10"
Test: Einzeltest: Barnyard Blast: Das Schwein der Finsternis
Zitat: Pro: + Selbstironisch bis zum geht-nicht-mehr; lustige Dialoge; Sound mit Ohrwurmqualität; hab ich schon die Ironie erwähnt?
Contra: an manchen Stellen zu einfach, an manchen zu schwer; immerwährend gleiches Gameplay; nicht enden wollende Flut an Gegnern aus dem Boden; nur sechs Level
Seinen Charme gewinnt Barnyard Blast ganz bestimmt durch die ironische und selbstkritische Geschichte und von den lustigen Dialogen. Ansonsten präsentiert sich uns hier ein Titel in der Tradition der alten Arcade-Shooter mit einfachsten Jump’n’Run Elementen und wenig Gegner- und Waffenvielfalt. Einziger Lichtblick sind hier die tollen Bossgegner, die teilweise wirklich schwer zu knacken sind. Grafisch ist das Spiel zwar schön gestaltet, jedoch manchmal einfach zu „leer“ um noch glaubwürdig zu wirken. Was uns partout nicht gefallen hat, ist das endlose Spawnen der untoten Monster. Sehr ärgerlich war das vor allem, wenn wir gerade durch das Level rannten und uns dabei mal zwei, mal drei der Kürbisköpfe unter den Füßen auftauchten und so HP abzogen, ohne dass wir hätten etwas tun können. Hier hätte man ein wenig mehr Zeit investieren können. Weiterhin hat der schweinische Soundtrack wahres Hitpotential und dudelt, auch wenn qualitativ nicht mit heutiger Technik vergleichbar, seit mehreren Tagen in der Redaktion umher.