Test: Einzeltest: Diablo III - Reaper of Souls
Zitat: Es bleibt dabei, wer keine Hack’n’Slay mag, wird sie auch jetzt nicht mögen, für alle anderen ist dieses Addon wohl ein absoluter Meilenstein. Klingt vermessen, ich bleib trotzdem dabei. Begründen möchte ich das nicht anhand phänomenaler Innovationen, die wohl auch derart nicht aufzeigbar wären, sondern mit Blizzards Fähigkeit ihrer Community zuzuhören, denn die Spieler haben seit Release des Grundspiels einiges an Wünschen und Verbesserungsvorschlägen angeführt. In Diablo III - Reaper of Souls ist vieles davon umgesetzt oder durch hauseigene Ideen ausgebaut worden.
Loot 2.0 und die Mystikerin harmonieren hervorragend; das Auktionshaus vermisst wohl so gut wie keiner. Die neue Schwierigkeitsstufen und die Nephalemrifts bieten abwechslungsreichen und individuellen Anspruch (sofern man sich selbst fordert).
Mit dem Kreuzritter erhalten wir eine neue Klasse mit der wir das Spiel neu wirken lassen dürfen. Zwar hätten sich wohl die meisten gleich zwei neue Klassen gewünscht, dafür ist die eine sowohl von der Story als auch vom Feeling sehr gut gelungen.
Obwohl Balancing in diesem Spiel nicht eines der größten Probleme darstellt, bemüht sich Blizzard durchgehend mit Patches alle Klassen annähernd gleich stark zu gestalten. Dazu ist jetzt der erste große Contentpatch angekündigt worden. Damit erreichen uns geschlossene Seasons, Tiered Rifts und eine Ladder für selbige. Also noch mehr zusätzliche Abwechslung… ein Traum!
Für mich hat das Addon die Serie wieder in den Hack’n’Slay-Olymp zurückgebracht. Kaum bis keine Schwächen, massig Spaß, solider Anspruch ohne zu überfordern, ein gutes Feeling und genügend Langzeitmotivation. Für mich derzeit das beste Spiel seiner Art auf dem Markt!
Anmerkung:
Battle.net Account erforderlich. Onlinepflicht.
Ab August 2014 auch auf Konsole erhältlich.