Spiegelreflexkameras: Das Ende einer Ära!
12.08.2022
Branchen und Märkte wandeln sich permanent, jedoch steht selten ein so großer Sektor vor dem Aus wie der DSLR-Markt. Hochrangige Hersteller wie Nikon und Canon wollen keine klassischen Spiegelreflexkameras mehr weiterentwickeln – zu stark sinken die Absätze. Ob der DSLR-Markt jedoch wirklich bald komplett beerdigt ist, hinterfragen wir hier!
Umschwung der Platzhirsche
In Zukunft will Canon, der weltweit größte Kameraproduzent, keine Flaggschiff-DSLR-Modelle mehr entwickeln. Somit ist die Canon 1D X Mark III die letzte DSLR-Kamera für Profifotografen. Die beliebte Profireihe EOS 1 Serie hat nach über 30 Jahren ein Ende gefunden. Da die Nachfrage nach SLR-Kameras für Einsteiger und Fortgeschrittene im Ausland jedoch sehr hoch ist, soll die Entwicklung und Produktion in diesem Bereich vorerst bestehen bleiben. Im Gegensatz zu Nikon. Der Traditions-Hersteller hat bekannt gegeben, dass die gesamte Entwicklung und Forschung von Spiegelreflexkameras eingestellt wird, Produktion und Vertrieb bleiben jedoch bestehen. Ein großer Wandel im Kerngeschäft für die Platzhirsche in der Kamerabranche!
Smartphones zu große Konkurrenz
Grund dafür ist nicht nur das wachsende DSLM-Geschäft, sondern vor allem auch Smartphones. Seitdem diese meist mit einer hochwertigen Kamera ausgestattet sind, bringen sie die Kamerabranche ins Wanken. Abgesehen von professionellen Fotografen, die durchaus noch auf Spiegelreflexkameras setzen, greifen Amateure nur noch sehr selten zu einer vollwertigen Kamera.
Beerdigt mit Potential zum Auferstehen
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich bekanntlich eine Neue – wenn vielleicht auch nicht unmittelbar. Als jedoch Polaroidkameras und Plattenspieler aus der Zeit gekommen sind, hätten wohl die wenigsten damit gerechnet, dass diese nach Jahrzenten wieder ein Comeback hinlegen würden.
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