Digitalkameras erfreuen sich großer Beliebtheit und die Auswahl ist riesig. Seit sie analoge Kameras weitestgehend abgelöst haben, entwickelt sich die Technik kontinuierlich weiter. Hierbei stehen Themen wie die Anzahl der Megapixel, Auflösung und Handhabung im Vordergrund. Beliebte Hersteller sind Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Medion, Fujifilm, Leica, Olympus und Samsung.
Was ist eine Digitalkamera?
Der entscheidende Unterschied zwischen einer analogen Fotokamera und einer Digitalkamera liegt in der Bildverarbeitung und Ablage des fotografierten Bildes. Wo die analoge Kamera noch ein Lichtbild auf einen eingelegten Film überträgt, der im Anschluss erst entwickelt werden muss, trifft das Lichtbild bei einer Digitalkamera auf einen Sensor, der die Daten im Anschluss auf eine Speicherkarte überträgt.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Bilder sind schnell zugänglich und nach der Übertragung auf den PC nachzubearbeiten und dort sicher aufzubewahren. Zumal das jeweilige Foto beliebig oft dupliziert werden kann. Wenngleich die Möglichkeit von Doppel- und Mehrfachbelichtung beim Fotografieren selbst wegfällt und erst in der Nachbearbeitung nachgeholt werden kann.
Im Vergleich zu einer analogen Fotokamera verfügt die Digitalkamera zudem meist über ein Display anstelle eines Suchers. Das gewünschte Bild lässt sich entsprechend bereits im Vorhinein gut erkennen und einfangen. Vor allem aber besteht die Möglichkeit, es direkt nach dem Fotografieren zu betrachten – und gegebenenfalls zu löschen.
Was bieten Digitalkameras mit 12 bis 18 Megapixel?
Beim Kauf einer Digitalkamera stellt sich schnell die Frage, wie viele Megapixel, also wie viele Millionen Bildpunkte sie eigentlich haben sollte. Alltags- und Hobbyfotografen werden häufig bereits mit bis zu 8 Megapixel zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Viele Digitalkameras mit dieser Ausstattung liefern gute, klare Bilder.
Wer darüber hinaus allerdings gern etwas mehr ins Detail gehen und noch schärfere Bilder schießen möchte, für den eignen sich Kameras mit 12 bis 18 Megapixel. Für den höheren Preis, der bei diesen Kameras häufig anfällt, wird der Fotograf durch eine deutlich bessere Bildqualität und umfangreiche Möglichkeiten entschädigt. Neben der detailreicheren Darstellung ist das Spiel mit experimenteller Belichtung möglich. Hierbei ist allerdings im Speziellen auch auf die Sensorgröße zu achten. Je größer nämlich die Anzahl der Pixel im Verhältnis zur Sensorgröße, desto eher besteht die Gefahr, dass das sogenannte „Rauschen“ die Bildqualität beeinträchtigt, wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind. Wenngleich hierfür häufig Software, die dem entgegenwirken soll, in die Fotokameras eingebaut wird.
Aber auch für den Fall, dass ein kleiner Bildausschnitt des Originals vergrößert oder das gesamte Bild auf Postergröße ausgedruckt werden soll, eignen sich Kameras mit 12 bis 18 Megapixel besonders. Erst die hohe Auflösung ermöglicht qualitativ hochwertige Ausdrucke in DIN A3-Größe und mehr. Durch die Tatsache, dass viele Digitalkameras mit 12 bis 18 Megapixel vom Typ Kompaktkameras sind, verbindet sich hier ein hoher Qualitätsstandard mit praktischer Handhabung und Mitführung.
Was sind die Vorteile einer Digitalkamera gegenüber Smartphones?
Man kennt es: Das Smartphone ist immer dabei und griffbereit, wenn man es braucht. Warum also nicht einfach weiterhin damit im Alltag, auf Reisen und Partys fotografieren? Immerhin lassen sich auch damit viele Fotos speichern.
Neben der größeren Pixelzahl sowie Sensorgröße und damit höheren Auflösung, die die meisten Digitalkameras im Vergleich zu vielen Smartphones zu bieten haben, gibt es noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Digitalkameras haben einen integrierten Bildstabilisator. Das heißt, jegliche Bewegung, sei es ein Zittern oder eine Veränderung in der Haltung des Fotografen, wird ausgeglichen.
Außerdem haben die meisten Digitalkameras deutlich mehr Zusatzfunktionen, die das handelsübliche Smartphone nicht bereithält. Ganz zu schweigen vom optischen Zoom. Sobald ein weiter entferntes Objekt fotografiert werden soll, schlägt die Kamera das Handy um Längen.
Fazit
Wer gern etwas mehr Detailliebe an den Tag legt und dabei trotzdem keine große und schwere Fotoausrüstung mit sich herumtragen möchte, liegt mit dem Kauf einer Digitalkamera im Bereich von 12 bis 18 Megapixel goldrichtig. Aufgrund der hohen Bildqualität und technischer Besonderheiten können diese Fotokameras durchaus mit Spiegelreflexkameras konkurrieren, trumpfen aber im Vergleich, insbesondere als Typ Kompaktkamera mit einfacher Bedienung und platzsparender Größe auf.













































