Testurteil: "8.5/10"
Test: Einzeltest: Resident Evil 7 biohazard
Zitat: Redaktionstipp
Pro: + Eindringliche Atmosphäre
+ Ego-Perspektive
+ Intensiver Nahkampf
Contra: - Darstellung der Zombies ist im Vergleich zum Rest des Spiels weniger detailliert
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Resident Evil 7 biohazard trotz der neuartigen Ego-Perspektive viele Parallelen zu den ersten Teilen der Reihe aufweist und dadurch auch gerade Fans der ersten Stunde ansprechen dürfte. Die leicht schwammigen Texturen, die großartig inszenierte Stimmung sowie die geschickt eingesetzten Schock-Elemente machen Resident Evil 7 zu einem absolut sehenswerten Highlight des Genres – vorausgesetzt, man ist in der Lage, auch die wirklich heftigen Folter- und Ekelszenen zu ertragen. Horror-Fans sollten sich hier jedenfalls von Beginn an herrlich unwohl fühlen und können bedenkenlos zugreifen. Aber auch all diejenigen, die sich wieder ein Resident Evil gewünscht haben, bei dem man vieles entdecken und diverse Rätsel lösen kann, kommen hier auf ihre Kosten. Mit Resident Evil 7 biohazard geht die beliebte Actionreihe in die nächste Runde. Im Gegensatz zu früheren Resident-Evil-Titeln hat sich Capcom diesmal für die Ego-Perspektive entschieden. Wie sich der Horrorausflug nach Louisiana bei unserem Test geschlagen hat und ob der neueste Ableger mit seinen erfolgreichen Vorgängern mithalten kann, erfahrt ihr hier. Nach einer kurzen Sequenz steigt ihr ins Spielgeschehen ein und findet euch auf einer Autofahrt nach Louisiana wieder. Hier sucht Hauptcharakter Ethan nach seiner seit drei Jahren verschwundenen Freundin Mia, von der er vor wenigen Tagen ein Lebenszeichen erhalten hat. Die Fahrt endet in einem dichten Wald, wo Ethan den Wagen abstellt und zu Fuß weitergeht. Nach einigen Metern durch das Unterholz steht ihr vor dem Eingangstor einer alten Villa. Da das Tor verschlossen ist, seht ihr euch zunächst auf dem umliegenden Gelände um, wo ihr nach einem kurzen Fußmarsch Mias Führerschein entdeckt. Unweit des Fundorts befindet sich eine Art heruntergekommenes Gästehaus, dessen Fenster mit Brettern zugenagelt sind. Obwohl das Gebäude wenig einladend aussieht, begebt ihr euch natürlich ohne zu zögern in sein stockdunkles Inneres. Glücklicherweise ist Ethan mit einer Taschenlampe ausgestattet, in deren schmalem Lichtkegel ihr das gruselige Haus erkunden könnt. Hinter den maroden Mauern warten weitere Hinweise auf euch, die auf Mias Aufenthaltsort hindeuten und zudem einiges über die Vergangenheit des Anwesens verraten. Ob Ethan seine Freundin tatsächlich wiederfindet und ob es einen Zusammenhang zwischen ihrem Verschwinden und der verlassenen Villa gibt, sind nur zwei von vielen Antworten, die ihr im Laufe einer nervenaufreibenden Geschichte erhalten werdet. Diese lässt euch tief in die menschlichen Abgründe blicken und hält zudem zahlreiche intensive Schockmomente für euch bereit.