Testurteil: "8.5/10"
Test: Einzeltest: F1 2017
Zitat: Redaktionstipp
Pro: + Individueller Fahrer erstellbar
+ Ansprechend inszenierter Karrieremodus
+ Große Auswahl an Spielmodi
+ Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten
+ Authentisches Spielgefühl
+ Umfangreicher Entwicklungsbaum
Contra: - Kommentare zu austauschbar
- Strecken nicht wirklich belebt
- Hölzerne Bewegungen in den Sequenzen
F1 2017 überzeugt vor allem mit einem, nämlich mit seinem authentischen Spielgefühl. Sobald man hinter dem Steuer eines Rennboliden sitzt, spürt man förmlich die Geschwindigkeit und fühlt sich dank der gelungenen Vibrationsfunktion des Controllers mitten im Renngeschehen. Von einer Steuerung per Tastatur sollte man hingegen absehen, wenn man genau dieses realistische Spielgefühl genießen möchte. Die Optik des Spiels weiß zu überzeugen, vor allem in Sachen Spiegelungen sowie Licht- und Schatteneffekten. Die Animationen der Zuschauer im Zielbereich sowie die etwas hölzernen Bewegungen der Charaktere in den Sequenzen sind hingegen ausbaufähig. Dennoch sind es gerade die Sequenzen, die den ohnehin sehr gut inszenierten Karrieremodus lebendig machen und immer wieder Erinnerungen an "The Journey" wecken. Ebenfalls überzeugen kann der ungewöhnlich umfangreiche Entwicklungsbaum, der auch problemlos in jedes Rollenspiel passen würde. Dank der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten ist F1 sowohl für Einsteiger als auch für Rennprofis interessant, da sich jeder Spielertyp sein individuelles Spielerlebnis schaffen kann. Abgerundet wird der durchweg positive Eindruck durch die Möglichkeit, historische Rennwagen zu fahren, sowie durch die große Auswahl an Spielmodi, die Online- und Offline-Spieler zufriedenstellen sollte. Mit F1 2017 geht Codemasters´ Formel-1-Rennsimulation in die nächste Runde. Was die aktuelle Ausgabe zu bieten hat und ob sich ein Kauf lohnt, zeigen wir euch in unserem Test. Individuelle Fahrer und zahlreiche Spielmodi F1 2017 bietet uns direkt nach Spielstart die Möglichkeit, einen eigenen Fahrer zu erstellen. Hierbei können wie aus einer großen Auswahl an männlichen und weiblichen Avataren wählen. Anschließend lassen sich noch das Helmdesign, die Nationalität, der Name und die Fahrernummer festlegen. Auch wenn das für eine Rennsimulation vielleicht zu weit gegangen wäre, hätte uns ein etwas ausführlicherer Charakterdesigner auch nicht gestört. Aber die verfügbaren Optionen bieten ausreichend Möglichkeiten, um ein Rennfahrer-Alter-Ego nach unserem persönlichen Geschmack zu erstellen.