Test: Einzeltest: Escape Dead Island
Zitat: Der Survival-Actioner Escape Dead Island hat ein Problem: Er ist viel zu anspruchslos, was das Gameplay angeht. Sehr viel mehr als die Zombies der Reihe nach einfach niederzumetzeln und Schlüsselkarten einzusammeln tun wir nicht. Zwar versuchen wir anfangs noch, uns an die Gegner heranzuschleichen und leise von hinten zu erledigen, im Laufe des Spiels ist das aber immer seltener nötig. Niederrennen, exekutieren – das funktioniert bei den meisten Gegnertypen ausgezeichnet.
Aber: Spaß macht es trotzdem und gerade die Story mit ihren vielen Mystery-Momenten, wie vom Himmel fallende Container, einer sich blutrot färbende Umgebung, seltsame Funksprüche über unser Walkie Talkie und viele weitere, halten uns mehr als nur bei der Stange. Zwar sind wir mit dem ersten Spieldurchlauf in (je nachdem wie sammel- und erkundungswütig man ist) weit unter zehn Stunden durch, die Auflösung des Spiels (nach dem Abspann noch sitzen bleiben!) rechtfertigt aber durchaus einen zweiten Durchgang – der auch gleich im Anschluss von selbst gestartet wird. Und zwar mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad, bereits bewaffnet und mit Zugang zu einer geheimen Codekarte, die uns bisher verschlossene Türen öffnen lässt.
Wer über die anspruchslose Spielmechanik hinwegsehen kann wird mit coolen Psycho-Momenten und einer spannenden Story belohnt.
Pro/Con
+ spannende Story
+ Psycho-Momente
- anspruchsloses Gameplay
- oft Laufwege über bereits bekanntes Terrain