Spielt in der Oberklasse mit einem tollen Preis /Leistungsverhältnis.
Hatte einen Yamaha Avantage, aber dieser Denon ist ein absolutes Upgrade. Für jeden Käufer empfehle ich die Audyssey App um €19.99 imPlayStore zu kaufen, die nochmals einige Parameter wesentlich verbessert. Ist auch Kinder leicht zu bedienen, das Ergebniss lässt sich hören. Priorität liegt bei mir hauptsächlich bei Musik.
Bin jetzt rundum zufrieden und kann diesen Denon uneingeschränkt empfehlen.
Alles Bestens Top Bild und Ton ,Installation super einfach .
Das Gerät ist um Klassen besser als mein 8 Jahre altes Vorgänger Modell .Exellenter Ton und Bild .
Viele Anschlüsse alles ist perfekt gelöst.Sehr kraftvolle Leistung mit 5 Großen Canton Lautsprechern ,
Bei Filmen ist die Sprache sehr gut verständlich ,alles kann individuell gestaltet werden.
Sehr guter Receiver mit DIRAC-Einmess-Option
Nachdem ich über viele Jahre einen Denon AVR 3313 mein Eigen nannte, musste jetzt nach dem Kauf eines neuen OLED-TVs auch ein neuer Receiver her. Es wurde der AVC 4800h wegen des Monoblock-Aufbaus und einfach, weil das Ding das gleiche Gehäuse besitzt wie mein alter 3313 und es die gleiche Qualitätsstufe darstellt wie damals der 3313. Nur silber sollte er jetzt sein. Warum hier auf Amazon die schwarze und silberne Version komplett getrennt angeboten werden ohne üblicher Auswahloption, ist mir ein Rätsel, aber letztendlich egal. Für Interessierte: Antreiben tut der Receiver ein älteres, aber für mich hervorragendes Monitor Audio 5.1 Set aus der Silver-Serie mit 2 RS8 als Frontboxen, die über Bi-Amping angesteuert werden.
Auf die technischen Daten des Denon will ich gar nicht näher eingehen, außer, ich kann jetzt alles mit voller Leistung anschließen und Standards bis hin zu HDMI 2.1 abspielen. Auch eine PS5 kann ich mit vollen 120 Hz anschließen, dazu bedarf es aber einer Aktivierung auf dem HDMI-Port im 8k/4k-Menu des Denon. Es ist leider, wie schon beim Vorgänger mit einiger Einstellarbeit verbunden, aber wenigstens ist das Menu deutlich schicker gestaltet und hochauflösend, was die Einstellung angenehmer macht. Am Ende funktioniert alles auch tadellos. Upscaling lasse ich meistens, da wird das Bild meist minimal weicher... außer bei der Nintendo Switch - da wird es mnimal besser, aber alles nicht der Rede wert. Der Fernseher kann das meist schon hervorragend. Der Receiver kann noch viel mehr, aber das würde den Rahmen sprengen. Kommen wir zur wichtigsten Disziplin, wofür man eigentlich so einen Receiver kauft.
Er soll das Lautsprecherset zu klanglichen Höchtsleistungen bringen.
Ich habe keine nenneswert hörbaren Unterschiede erwartet zwischen dem alten 3313 und dem 4800, auch wenn da 10 Jahre dazwischen liegen. Die Verstärkersektionen treiben die Lautsprecher an und die Lautsprecher machen den Klang. Die Verstärker waren auch schon beim 3313 gut. Jedoch machte mich der Monoblock-Aufbau an. Einfach wegen der Kanaltrennung, die jetzt hervorragend ist. Wenn auf einem Kanal z.B. der Sky-Receiver nicht ausgeht und eine Sendung einfach weiter sendet, dann konnte man das manchmal ganz leise auf einem anderen Kanal mit dem 3313 wahrnehmen, z.B. wenn man über Apple-TV gucken wollte. Das hat man jetzt definitiv nicht mehr. Mehr Kontrolle, sauberer Klang usw... sowas kann ich gar nicht beurteilen, da sind zu viele digitale Filter im Weg zu den Lautsprechern. Zu sagen ist aber, die Verstärkersektion ist insgesamt mehr als ausreichend, war sie aber auch schon beim 3313.
Einmessung - für mich die Hauptdiziplin
Audyssey:
Schon der 3313 hat Audyssey angeboten. Die Audyssey-Einmessung ist auch an sich gut. Am Ende hat man eine Frequenzgangkorrigierte Soundwiedergabe, die Entfernungen (Laufzeiten) zu den Lautsprechern werden auch korrekt gemessen und es klingt sauber. Es ist aber halt auch eine neutrale Frequenzgangkorrektur. Die Wiedergabe ist korrekt, aber neutral. Ist die Wiedergabe aber dann auch gefällig? Ich weiß es nicht. Mir fehlte Bass, also hatte ich den Basspegel angehoben und diverse Verstellungen unternommen, hatte aber immer etwas das Gefühl, die Boxen klingen irgendwie fad. Ausgiebige Nachbearbeitungen oder Korrekturen sind nicht möglich. Es gibt mittlerweile eine Audyssey-App, wo man aber doch noch Korrekturen durchführen kann. Leider habe ich diese App zu spät entdeckt. Ich denke, das sollte man mindestens noch einplanen. Sie kostet aktuell 22,99 € für Handy und bietet halt deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten zur Einstellung für den gefälligen Klang oder manuellen Korrektur.
Dirac
Der 4800 bietet die Option einer Dirac-Einmessung. Aktuell ist die Lizenzpolitik geändert worden und die Volllizenz günstiger geworden... aber immer noch 599$... eine ganze Stange Geld... Und ein Messmikrofon muss auch noch gekauft werden (miniDSP UMIK-1, ca. 120€)... das mitgelieferte Mikro fuktioniert bei Dirac nicht.
Ich zähle mich eigentlich zu den eher anspruchsvollen Hifi-Liebhabern. Die Monitor Audios habe ich nicht einfach im Internet aufgrund von irgendwelchen Tests oder Rezensionen bestellt, ich bin in Hifi-High-End-Läden gefahren und habe damals einen Haufen Lautsprecher zur Probe gehört. Bei den Monitor Audios war es damals Liebe vom ersten Ton an. Sie klangen einfach genial für meine Ohren mit seidigen und klaren Höhen und druckvollem Bass, bildlich einfach alles irgendwie mit deutlich weniger Nebel als bei anderen Herstellern. Getestet wurde natürlich wie üblich an Stereo-Verstärkern ohne irgendeine Frequenzbearbeitung.
Und genau hier ist das Problem der ganzen Einmessungen...
Diese Besonderheiten der Lautsprecher resultieren in einem nicht ganz geraden Frequenzgang. Manche Frequenzen werden leicht betont, manche halt nicht. Das macht den Charakter des Lautsprechers aus. Die Frequenzgangkorrektur von Audyssey und Dirac versuchen Übersteuerungen und Auslöschenungen durch die Raumgegebenheiten auszugleichen und einen geraden Frequenzgang insgesamt zu produzieren. Und dabei beschneiden sie auch die Frequenzen, die den Charakter des Lautsprechers ausmachen. Egal welches Einmessverfahren, danach klangen meine Lautsprecher sauber, auf die Hörpositionen gut laufzeitkorrigiert, aber fad... auch bei Dirac.
Und hier zeigt sich Dirac tatsächlich im Nachhinein ganz stark. Der gemessene Frequenzgang wird auf dem Computer detailiert dargestellt. Sofort sehe ich, welche Freuenzen betont werden, welche nicht und schnell konnte ich mir denken, in welchen Kurvenveränderungen nicht nur raumbedingte Frequenzveränderungen stecken, sondern eher der Charakter des Lautsprechers.
Dirac blendet direkt darüber den korrigierten Frequenzgang ein. Man hat die Möglichkeit aber mit mehr als genug Punkten (habe ich nicht gezählt...) auf dem Frequenzgang, diesen zu korrigieren. Verstärkt man eine bestimmte Frequenz, so wird die ganze Frequenzgangkurve automatisch angepasst und berechnet und neu dargestellt. So ist es möglich, letztendlich den ursprünglichen Frequenzgang in einem bestimmten Bereich 'nachzumodellieren' und den "Charakter" des Lautsprechers wieder zurückzuholen. Das habe ich getan und habe endlich wieder genau den Lautsprecherklang wie damals beim Probehören, den ich so faszinierend fand.
Fazit:
Toller Receiver mit unzähligen Möglichkeiten. Braucht man Dirac? Für >90% der Kunden reicht Audyssey. Insbesondere mit der Audyssey-App, die ich leider später entdeckt hatte, die auch Frequenzgangeigriffe erlaubt.
Wer aber seine Lautsprecher beim Probehören lieben gelernt hat und genau den "Charakter" des Lautsprechers in einer Raum- und Laufzeitkorrigierten Umgebung nicht missen will... der sollte sich das mit Dirac überlegen. Ich habe die Investition jedenfalls nicht bereut.
Nochmals Steigerung in punkto Bild und Ton gegenüber der letzten Serie
Der Kauf eines neuen AV-Receiver war auch dieses Mal nicht geplant.
Ich hatte bereits einen immer noch - in punkto Technik - aktuellen AV-Receiver von Denon.
Das Problem bzw. Schwachstelle war all die Jahre bei fast allen Herstellern von AV-Receivern das verbaute HDMI-Board. Irgendwann verabschieden sich bei offenbar vielen Usern die HDMI-Boards früherer AV-Receiver. Das wurde mir neulich von verschiedenen Heimkino-Experten nochmals bestätigt.
Lt. Aussagen waren/sind die meisten AV-Receiver-Hersteller betroffen. Lediglich Yamaha hat wohl das Thema von Anfang im Griff gehabt.
Sicher wird sich mancher Leser der Rezension gerade wundern, dass es die HDMI-Board-Probleme quer über die meisten Modelle und Hersteller so gibt, da man selbst nie Probleme hatte. Ich vermute mal', dass das Problem gerade bei hoher Nutzungsintensität, gepaart mit mehreren angeschlossenen HDMI-Geräte zu tun hat.
Mein Denon AVR-4400H war nun ca. 4 Jahre alt bis auch hier das HDMI-Board "geschmolzen" ist.
Informationen nach lohnt sich die Reparatur bzw. der Austausch eines HDMI-Boards selten.
So hatte ich mich entschieden, direkt nach einem neuen AV-Receiver zu suchen.
Mir wurde seitens verschiedener Heimkino-Experten mitgeteilt und versichert, dass die neueste AV-Geräte-Generation - gerade in punkto Denon - das Problem mit dem HDMI-Boards nicht mehr hat.
Nach intensiven Recherchen habe ich mich dann doch wieder für Denon entschieden. Nun ist es nicht mehr die noch vorhandene AVR- sondern neuere AVC-Serie von Denon bei mir geworden.
Obwohl mein vorheriger Denon AV-Receiver so gut wie alle weiter aktuellen Features in punkto Heimkino an Board hatte, kommt der AVC-X4800H nochmals mit einigen weiteren neuen Features daher.
U.a. gibt es nun das professionelle Dirac-Einmessverfahren, WENN man nochmals ca. 300-400€ in Lizenz und notwendiges Mikrofon investieren würde. Ich habe auch hier mit einigen Heimkino-Experten gesprochen, die der Meinung waren, dass das "normale" Audyseey-Einmessverfahren völlig aussreicht. Dirac kann ggf. dafür sorgen, dass der Klang etwas "schlanker" wird. Das wäre ja nicht wirklich mein Anliegen im Heimkino :-)
Das ist nun mein 3. Denon-AV-Receiver innerhalb der letzten 8 Jahre. Der neue AVC-X4800H sieht optisch genauso aus wie die 2 Denon-AV-Receiver davor.
Auch die größeren Modelle sehen weiter so aus, wie vor 8 Jahren und die "kleineren" Denon-AV-Receiver. Schade, dass Denon einem beim Upgrade seit Jahren optisch gesehen vermittelt, dass man stets das gleiche Gerät hat.
Ich war dann immerhin in punkto Ton und Bild sehr überrascht und angetan vom neuen AVC-X4800H.
Hier hatte ich ehrlich gesagt gar keine Steigerung erwartet, da es zuvor bereits perfekt war.
Die Soundelemente werden nochmals deutlich präziser und prägnanter wiedergegeben.
Der Bass ist weiter tief und sehr satt, bleibt aber bei lauten basslastigen Szenen präzise und "verschwimmt" nicht in "Wummern". Das klingt bei entsprechenden Szenen deutlich angenehmer.
Das Bild wirkt allgemein nochmal schärfer und "natürlicher". Auch der Kontrast wirkt besser.
Klasse Leistung seitens Denon beim Upgrade.
Ich sehe eine weiter stark schwankende Preistgestaltung seitens Denon; auch bei diesem Modell.
Bedenkt man die Qualität in allen Facetten bei diesem Modell, ist dieser AV-Receiver im Vergleich das reinste "Schnäppchen".
Ich hatte in diesem Zusammenhang mein Heimkino gleich nochmal in punkto "echtes" Dolby-Atmos und Auro-3D aufgewertet. Wenn das Internet durchsucht, findet man ein Setup, was gleichermaßen für Dolby Atmos als auch Auro 3D geeignet ist. Hier werden die Dolby-Lautsprecher nicht über Kopf an der Decke montiert, sondern vertikal an den Wänden ganz oben oder an Decke jeweils direkt über den Front-Lautsprechern oder Surround-Lautsprechern.
Ich hatte zuvor jahrelang auf Upfire-Dolby-Lautsprecher gesetzt. Hier hatte ich sogar mehrere verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern im Einsatz. Es bleibt dabei: der Sound kam nie wirklich von oben. Der Upfire-Sound vermischte sich stets mit den anderen Lautsprechern. Lt. Heimkino-Experten werden deshalb Upfire-Lösungen nicht empfohlen, da die Problematik bekannt ist.
Ich habe nun 4 Dali-Fazon-Sat-Lautsprecher entsprechend angebracht. Das "Kabelproblem" in punkto Sichtbarkeit habe über ich über "Kabelbrücken" an den sichtbaren Stellen mittels ultraflachem selbstklebenden Laustsprecherkabel (fast wie eine dünne Folie) gelöst und fast unsichtbar gemacht. Das Kabel kann überstrichen werden.
Die Dali's sind ein echtes High-End-Highlight; auch vom Design her (gibt es auch in weiß).
Mir hat es nach in Betriebnahme wirklich die Sprache verschlagen. Ärgerlich, dass ich das nicht von Anfang an so gelöst hatte.
Fazit zum AV-Receiver:
- nochmals ein Upgrade in punkto Ton und Bild zur letzten Denon-Generation
- nochmals einige Features mehr, die mir in meinem Fall nur bedingt einen Gewinn bringen
- sehr attraktives Preis-/Leistungsverhältnis
- alle Denon-Modelle sehen seit vielen Jahren gleich aus, was einem optisch gesehen kein Upgrade
vermittelt
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