4,0 von 5 Sternen
Guter Klang, etwas harter Tragekomfort
Der Klang dieser Kopfhörer ist für meine Ohren super und auch basshaltig. Die Lautstärke ist auch bei clubbetrieb ausreichend.
Beim Tragen der Kopfhörer fühlt es sich an den Ohren schon etwas hart an. Da ich sie aber nur ab und zu fürs vorhören von abliefern trage ist das meiner Meinung nach zu vernachlässigen.
Negativ wäre noch zu erwähnen, dass man das Kabel nicht tauschen kann.
An sich fühlen sich die Kopfhörer auch hochwertig an.
5,0 von 5 Sternen
Guter Einstieg in Standalone-Controller
Ich benutze normalerweise einen Pioneer DDJ FLX10, aber der war mir etwas zu klobig und umständlich beim Aufbau für Parties.
Positiv:
- Bildschirm ist aus allen Winkeln gut lesbar und hat eine angemessene Auflösung und Helligkeit.
- EQ können als Isolator genutzt werden und man kann den Crossfader in der Software deaktivieren. Nützlich für EDM.
- Denon empfiehlt exFAT als Dateisystem für USB-Sticks. Kein Rumhampeln mit FAT32 wie bei Pioneer.
- WLAN ist stabil. Streaming über Beatport funktioniert flott. BPM und Beatgrid-Erkennung ohne Laptop direkt auf dem Gerät möglich.
- Sehr große Auswahl an Effekten mit vielen Parametern zum Einstellen.
- Die Lautsprecher nutze ich häufiger als gedacht. Hauen mich nicht vom Hocker, aber erfüllen den Zweck.
- Lighting Engine habe ich mit Philips Hue ausprobiert. Wesentlich besser, als die Lichtsteuerung bei Rekordbox.
Neutral:
- Mikrofoneingang wollte beim ersten Test nicht. Ich nutze aber sowieso kein Mikro in der Regel und habe schnell aufgegeben.
- Bildschirm könnte etwas größer sein, aber dann wäre der Controller teurer und etwas weniger portabel.
- Kein Booth-Output. Den hat leider nur der SC Live 4 bekommen.
Negativ:
- Der Preis macht keinen Sinn. Eigentlich müsste der Controller 999€ kosten. Für die meisten ist vermutlich der SC Live 4 die bessere Wahl durch das Preis-Leistungsverhältnis.
- Es kann nur einen Filter beim Browsing geben. Das heißt ich kann die gesamte Musik auf einem Stick entweder nach BPM filtern, oder nach Key, aber nicht nach beidem gleichzeitig.
- Beatgrid-Erkennung nicht so gut wie bei Rekordbox.
- Die Windows Software zur Einrichtung der USB-Sticks ist etwas träge und die Bedienung macht mir keinen Spaß.
Standalone Alternativen:
- Denon Prime Go fehlen VU Meter und das Layout ist mir zu weit entfernt vom Standard.
- Pioneer XDJ-RX3 ist überteuert und weniger kompakt.
- Numark Mixstream hat keinen Isolator-Modus für die EQs und die Pitch Fader sind mir zu klein.
- Denon SC Live 4 ist die bessere Wahl für die Meisten. Ich habe mich für den SC Live 2 entschieden, da Abmessungen und Gewicht mir besser gefallen haben und ich auf Parties nur 2 Decks brauche. Zuhause nutze ich meistens den FLX10 mit 4 Decks.
3,0 von 5 Sternen
Zuviele Schwächen
Besitze den ScLive 4 seit ca zwei Wochen (einmal schon Garantiefall aufgrund defekter Beleuchtung) und muss einige Dinge bemängeln.
Punkt eins ist die Haptik. Alles ist aus Kunststoff. Alles fühlt sich billig an. Vom Layout empfinde ich den Controller gut, Clubstandard halt. Aber diese Menge an Kunststoff ist einfach zuviel.
Punkt zwei bezieht sich auf die Joghgweels. Die Größe ist Durchschnitt und man könnte damit arbeiten wenn nicht diese Bremswirkung wäre. Sobald man nur sehr sehr leichten Druck auf die Wheels aufgibt, spürt man eine massive Bremswirkung was einen Scratch Vorgang sofort zum Abbruch bringt. Kein großes Drama für mich persönlich, da ich kaum scratche, aber soll das wirklich so sein dass man ausgebremst wird?
Punkt drei sind die Faser. Die gummierten Potis und Fader fühlen sich erstaunlich hochwertig an. Leider wird man auch hier ausgebremst und zwar Mal wieder am Gehäuse. Die Fader reiben über das Gehäuse und das hörbar und vor allem man fühlt es. Es hinterlässt einen unangenehmen Beigeschmack und man hat das Gefühl dass man auf Dauer diesen unendlich vielen Kunststoff zerkratzt.
Weiterer Punkt ist die Zuverlässigkeit. Huch!? Zuverlässigkeit? Was ist das. Dachten sich wohl auch die Hersteller, denn da wurde offensichtlich nicht drauf geachtet. Leider musste ich nämlich feststellen, dass der Controller, wenn er keine Lust hat, einfach einfriert. Einfach so. Zack! Und nix geht mehr. Zum Glück kann man ihn ja einfach ausschalten. Weit gefehlt, denn das geht dann auch nicht mehr. Da hilft nur Stecker ziehen. Ob dies bei einer Veranstaltung so gewollt ist? Wenn möglich sollte man auch die eingebauten, zweitklassigen Effekte nicht nutzen, denn das könnte dazu führen dass der Controller dermaßen glücklich darüber ist dass man sich dies antut, so dass er diese gar nicht mehr ausschalten möchte. Auch nicht wenn an mehrmals an den Reglern dreht oder den Effekt Button drückt. Also spielt man einfach Mal den ganzen Abend mit laufenden Effekten sofern das Gerät nicht vorher komplett einfriert.
Das Display. Überraschend gut. Und das meine ich ernst. Zwar nur in Bezug auf die Ablesbarkeit und die Schärfe, da man sich beim Hersteller wohl auch hier gedacht hat, man gibt die Möglichkeit zum swipen mit dazu, aber man ärgert ein wenig den DJ der sicherlich überglücklich darüber ist, wenn diese Funktion aus unerklärlichen Gründen plötzlich den Dienst verweigert. Übrigens, ein Neustart löst dieses Problem für ne gewisse Zeit, wenn man nicht auf die Idee kommt Effekte zu nutzen oder diese dann wieder zu deaktivieren.
Die Anschlüsse. Okay, es sind alle Anschlüsse vorhanden, die man braucht, wenn man nicht gerade mehrere externe zuspieler nutzen möchte. Für mich kein Problem, da ich überwiegend auf zwei Kanälen spiele. Leider sind die beiden USB Anschlüsse auf der Rückseite, was dazu führt, dass man ein bisschen fummeln muss, wenn man seinen USB Stick entfernen möchte. Ein SD Karten Slot ist ebenfalls vorhanden.
Glücklicherweise kann man seine PA Anlage über XLR anschließen und nicht nur über Chinch.
Die Tastenbeleuchtung. Okay, ja nicht mehr als okay. Wenn man andere Controller gewohnt ist, steht man erst Mal im dunklen da und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Beleuchtung von Tasten ist Recht spärlich gehalten. Man kann natürlich eine DJ Lampe anschließen am Rückseitigen USB Anschluss aber dennoch empfinde ich das Gerät als ziemlich dunkel. Leider gibt es auch keinen beleuchteten Ring am Joghweel, welchen man farblich unterscheiden kann, stattdessen sind in jedem Joghweel LCD Displays verbaut welche einen über den Stand der Dinge bzw über die Musik informieren. Nicht sonderlich hübsch, aber brauchbar. Dennoch wäre es schön gewesen wenn man die Möglichkeit gehabt hätte, die beiden Seiten farblich einzustellen bzw zu unterscheiden.
Die eingebauten Lautsprecher. Gut! Ja wirklich. Sie Klingen überraschend gut und klar. Man darf keinen Hifi Klang erwarten und ein Bassgewitter aber es klingt gut. Man spürt sogar den Tiefgang der Lautsprecher, was sich echt gut anhört und fühlt. Die Höhen sind etwas spitz aber noch im Rahmen. Für Zuhause zum üben oder für kleinere Beschallungen im privaten Bereich sind die Lautsprecher völlig ausreichend. Man könnte bemängeln dass die Lautsprecher einem das Gefühl geben, man hat einen VTec Kindermixer vor sich, aber man gewöhnt sich dran.
Streaming Dienste. Kaufentscheidung war bei mir, dass man diese Dienste uneingeschränkt nutzen kann, wenn man ein entsprechendes Abo abschließt. Nein! Einfach nein! Es funktioniert so nicht. Man kann z.b. Amazon Music Unlimited nutzen (die anderen Anbieter habe ich nicht getestet) aber NUR im Standalone Modus. Ich arbeitete jedoch gerne mit Laptop (wegen Stems usw) und somit wäre ein zeitaufwendiges umstellen der Einstellungen Notiz was im Live Einsatz ein No-Go ist. Also entweder man nutz den Controller Standalone mit USB Stick oder SD Karte und hat dann Zugriff auf Amazon Musik & Co, oder man spielt über Laptop. Die Idee dahinter streaming Dienste zu installieren ist gut jedoch ist die Umsetzung Fail. Für mich ist also der Mehrwert, welchen ich mir erhofft habe damit futsch.
Die Tasten und Druckpunkte. Die Tasten fühlen sich, genau wie das Gehäuse billig an. Beim drücken der Tasten sollte man nicht zu zurückhaltend sein, denn sonst passiert erst Mal gar nix. Es klingt dann zwar beängstigend, da man das Gefühl bekommt, dass man die Tasten zerstört aber ansonsten wird sich im Gerät nix tun. Wie die Langlebigkeit aufgrund dieser Tatsache ist, dass man fester zupacken muss, kann ich nicht beurteilen, jedoch glaube ich, ein Austausch der Tasten wird nicht lange auf sich warten lassen.
Die Idee hinter dem Controller ihn mit Streaming Diensten zu bestücken ist gut. Das Display ist gut, die Anordnung der Tasten und Fader ist gut aber die Einschränkungen, welche man durch miese Qualität hat sind nicht gut. wäre das Gehäuse, zumindest die Mixereinheit aus Metall, die Knöpfe gummiert, das Display fehlerfrei, die Beleuchtung farblich einstellbar, die Joghgweels leichtgängiger und die Zuverlässigkeit gegeben, wäre es ein perfekter Controller. Große und Gewicht liegen nämlich vollkommen im Rahmen im Vergleich mit anderen Geräten. Aber leider gibt es zuviele Baustellen am Gerät, welche man hätte vermeiden können. vielleicht habe ich Mal wieder ein Montagsgerät erwischt, in Bezug auf Zuverlässigkeit aber dann sind da noch die anderen Gegebenheiten welche für mich nicht an einen perfekten Controller gehören.
Fazit:
Im Grunde ein guter Controller, welcher durchaus Potenzial hat aber leider muss er sich hinter anderen Mitbewerbern verstecken, aufgrund Qualitätsmängeln.
Für Anfänger geeignet als auch für Fortgeschrittene DJs. Leider muss ich mich wohl von dem Gerät wieder trennen, da die oben beschrieben Mangel einfach zu gravierend sind, als dass ich mit ruhgem gewissen einen Abend auf einer Veranstaltung spielen kann.
5,0 von 5 Sternen
Absolut brauchbarer Controller mit tollen Features
Ich habe den Denon DJ SC live 4 Controller seit Februar 2023 als Standalone (OHNE Laptop) in Gebrauch und damit schon einige Gigs mit bis zu 200 Gästen bespielen dürfen.
Der Controller läuft flüssig und ohne Störungen.
Alle Features funktionieren einwandfrei.
In einem Ordner zusammengestellte Track werden über die "Playlist"-Funktion nacheinander abgespielt (allerdings nicht als Automix).
Die Amazon Music Unlimited Bibliothek ist uneingeschränkt nutzbar.
Die BPM werden erst nach erstmaligem Abspielen eines Tracks automatisch angezeigt, bleiben dann aber der Bibliothek erhalten.
Dabei sollte man beachten, dass die Tracks nicht lokal gespeichert werden, sondern immer wieder auf's Neue heruntergeladen werden müssen.
Bei schwachem WLAN sollte man einen LAN-to-USB-Adapter und ein entsprechendes LAN-Kabel mitführen, das mit dem vorgefundenen Router verbunden wird.
Der Adapter wird in einen der beiden USB-Ports am Controller eingesteckt und sorgt für eine stabile Internetverbindung.
Für die Lichtsteuerung über DMX habe ich ein SoundSwitch Micro DMX Interface gekauft (USB-to-DMX).
Das Zusammenspiel zwischen der Controller-Software Engine Lightning, dem SoundSwitch-Interface und den damit verbundenen DMX-Lights (in meinem Fall nur PAR LED Scheinwerfer) funktioniert ebenfalls einwandfrei.
Die automatisch (nach Trackanalyse mit der SoundSwitch Software) erstellten Lichtshows erleichtern einem Laien den Einstieg erheblich.
Anpassungen kann man nachträglich manuell vornehmen.
Ich kann den Denon DJ SC live 4 Controller als Standalone-Gerät bisher uneingeschränkt empfehlen.
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