Als angehender DJ steht man vor der schwierigen Frage, welcher DJ Mixer der richtige für einen ist. Beliebte und renommierte Hersteller der Mischpulte sind Pionier, Behringer, Denon, Native Instruments, Reloop, Nunmark, Technics und DJ Tech. Sie bieten Geräte für Amateure wie auch für Profis an und das in mehreren Preis- und Güteklassen. Gerade Anfänger überfordert die große Auswahl schnell. Worin genau unterscheiden sich die verschiedenen DJ Mixer und welcher eignet sich für welchen Einsatz? Guenstiger.de gibt Antworten darauf.
Was ist ein DJ Mixer?
Ein DJ Mixer ist ein besonderes Mischpult und als solches das Herzstück bei der Arbeit eines DJs. Es dient als Schaltsignale und fungiert beim Auflegen als Bindeglied zwischen den verschiedenen Geräten und Softwares wie Media Player, Computer oder Plattenspieler. Wie seine analogen Pendants erlaubt ein DJ Mixer seinem Anwender, die Musik aus verschiedenen Quellen zu überblenden und miteinander zu mischen.
Welche Arten gibt es?
Hauptsächlich wird zwischen einem Battlemixer und Clubmixer unterschieden. Ein Battlemixer ist mit weniger Funktionen ausgestattet, klarer im Design und vor allem auf das Scratching ausgelegt. Ein Clubmixer hingegen verfügt über eine größere Breite an Funktionen und ist ideal für eine feste Installation. Neben den unterschiedlichen Arten bestimmen zudem vor allem drei Hauptkriterien über die Nützlichkeit des Mischpults:
Die Verarbeitungsqualität
Bei intensiver Nutzung mit vielem Scratchen oder dem regelmäßigem Einsatz auf Turnieren ist der DJ Mixer einer großen Belastung ausgesetzt. Hier glänzen Battlemixer, die aufgrund ihres geradlinigen Designs besonders robust sind. Für einen regelmäßigen Einsatz auf Veranstaltungen oder Festivals hingegen ist der Clubmixer ideal: Er ist so konzipiert, dass er sich in puncto Langlebigkeit und Qualität in nichts nachsteht.
Die Anschlussmöglichkeiten
Generell gilt: Je mehr Anschlüsse, desto vielfältiger sind die technischen Möglichkeiten. Ein 2 Kanal Mixer ist der Standard, ein 4 Kanal Mixer eher für Profis geeignet. Anfänger greifen daher meist zunächst auf Battlemixer mit nur zwei Kanälen zurück. Sie besitzen schnelle wie auch langlebige Crossfader, die eine flüssige Überblendung vom ersten zum zweiten Kanal möglich machen. Ist man der Einsteigerphase entwachsen, ist der Umstieg auf einen 4 Kanal Mixer ratsam.
Die speziell für DJs hergestellten Mischpulte bieten im Gegensatz zu den 2 Kanal Mixern eine Vielzahl an hochwertigen Effekten an. Zudem besitzen 4 Kanal Mixer mehrere Input-Quellen. So können unter anderem mehrere Mikrofone gleichzeitig angeschlossen werden.
Die Soundkarte
Die Soundkarte ist der entscheidende Bestandteil für die Klangwiedergabe. Sie bestimmt über die Qualität und Dynamik der aufgelegten Musik und ist daher essenziell. Allerdings hat nicht jeder DJ Mixer eine eingebaute Soundkarte. Besitzt er eine, sollte auf die Anforderung geachtet werden: Für den Einsatz im Klub sind mindestens 24-Bit und eine Abtastrate von 44 kHz empfehlenswert. Geräte von Native Instrument oder Gemini sind standardgemäß mit der geforderten Soundkarte ausgestattet.
Welche Besonderheiten gibt es?
So viele Ausführungen es gibt, so viele Besonderheiten gibt es auch. Einige Geräte von Pioneer beispielsweise sind für den autarken Betrieb bestimmt: Sie können Tracks bequem von USB-Speichermedien abspielen und benötigen dafür keinen Rechner. Viele DJ Mixer kommen außerdem mit einem Abonnement für professionelle Software wie Rekordbox oder direkt mit einer Vollversion wie Serato DJ oder Traktor Pro daher. Die DJ-Plattformen erlauben eine Cloud-Synchronisation und bieten alle Funktionen, die ein DJ-Herz begehrt. Reloop führt sogar ein Mischpult im Hybrid Design, der die Nutzung von zwei Softwares gleichzeitig erlaubt.
Was viele nicht wissen: Auch Spotify kann nützlich sein. Einerseits stellt Spotify mit Soundtrap über 4000 hochwertige Presets und Beats in seiner App zur Verfügung, andererseits erlaubt der Streaming-Dienst seinen Nutzern teilweise auch, mit der dazugehörigen Software direkt auf die gestreamten Songs zuzugreifen. So kann Spotify bequem zum Auflegen genutzt werden.
Eine besonders praktische Seltenheit sind DJ Mixer, die Bluetooth unterstützen. 2019 kam von Reloop das erste Mischpult mit eingebauter Bluetooth-Schnittstelle auf dem Markt. Die Neuerung macht kabelloses Musik-Streaming direkt auf den Mixer möglich. Smartphones oder Tablets können dabei bequem als Zuspieler benutzt und das Bluetooth-Signal flexibel dem gewünschten Kanal zugewiesen werden.
Fazit
Die Hardware macht die Musik: Das verarbeitete Innenleben und das Design eines DJ Mixers bestimmen seine Funktionen. Deshalb gilt vor dem Kauf die Frage zu klären, für welchen Einsatz der DJ Mixer gedacht ist.






































