Testurteil: "67%"
Test: Einzeltest: FaceBreaker
Zitat: Facebreaker hat mir eine Menge Spaß bereitet, das ist aber ausschließlich auf den superunterhaltsamen Onlinemodus zurückzuführen und hat keinesfalls etwas mit dem unausgewogenen Singleplayermodus zu tun. Dieser ist nämlich einfach nur bockschwer, bietet einen zu schwachen Karrieremodus, hat fast so gut wie keinen Storymodus und kommt einfach zu abwechslungsarm daher. Um Fight Night: Round 3 vom Genrethron zu werfen, bedarf es da schon wesentlich mehr. Trotzdem hat der Titel auch viele gute Seiten: Den bereits erwähnten spaßigen Onlinemodus, die coole Kamerafunktion, fette Special-Moves wie beispielsweise den Bone- oder Facebreaker, eine annehmbare Soundkulisse, sowie die Möglichkeit, sich die von anderen Spielern erstellten Charakter online runterzuladen. Dieses Feature ist besonders dann sinnvoll, wenn man selbst keine eigene USB-Kamera hat. Kurzum gesagt: Facebreaker ist kein schlechtes Spiel, eine höhere Wertung kann aber aufgrund der genannten Mängel nicht erfolgen. Ich persönlich finde dass sehr schade, denn mit etwas mehr Entwicklungszeit hätte man den Singleplayermodus sicherlich deutlich unterhaltsamer gestalten können. Wer Box-Spiele mag, kann beherzt einen Blick riskieren, wer allerdings so gut wie nie online spielt und nicht auf Buttonsmasherei sowie ständige Niederlagen steht, sollte besser einen Bogen um den Titel machen.