Testurteil: "8 von 10 Sternen"
Test: Einzeltest: Auf dem Eis nichts Neues
Zitat: Pro: + Noch besseres Gameplay
+ Klasse Arena-Atmosphäre
+ Erweiterte Torwartsteuerung
+ Bessere Torwarteinbindung
+ Mehr Körpereinsatz beim Abdrängen
+ Vielfältigere Kollisionen & Abpraller
+ Leicht verbesserter Be A Pro-Modus
+ Zig Online& Offline-Spielmodi
Contra: - Inhaltlich kaum Änderungen zum Vorgänger
- Defensiv- & Torwart- KI oft mit dämlichen Patzern
- Man vermisst weitere Pass-Finessen
- "Be A Pro"- Modus fehlen Emotionen
- Steriler neuer "Be A Legend"- Modus
- Physik nicht immer ganz überzeugend
Ja, auch im Eishockey-Bereich ist EA, ähnlich wie beim American Football, die Konkurrenz abhandengekommen. Denn im Gegensatz zu NHL 11, das sich gegenüber NHL 10 deutlich gesteigert hatte, muss man hier schon ganz genau hinschauen, um Fortschritte zu erkennen. Das Spielgefühl ist nahezu identisch, die Steuerung ist dieselbe, die Kulisse ebenfalls. Ja, die Torhüter werden aktiver integriert. Ja, die Kollisionsphysik wirkt etwas authentischer. NHL inszeniert immer noch tollen Sport. Leider ist es aber auch so, dass man all dies und zwar ohne Abstriche bereits im Vorgänger geboten bekam. Macht die Qualität zwar nicht schlechter, aber insgesamt bleibt trotzdem ein fader „Nichts hat sich geändert“-Beigeschmack. Fans und Neueinsteiger können zugreifen und unentschlossene Besitzer des Vorgängers müssen sich halt die Frage aller Fragen stellen, welche so gerne jedes Jahr bei den Sportspielereihen auftaucht: Sind mir diese Änderungen wirklich 60 Euro wert?