Testurteil: "7 / 10"
Test: Einzeltest: Monster Lab
Zitat: Pro: + Einige nette Minigames, endlich auch mal „echte“ Monster und keine Pokémons, interessantes Gliedmaßen-Konzept (über 150 enthalten), lustige Akzente der Charaktere in der Sprachausgabe
Contra: Unübersichtliche Menüführung, trotz vieler Körperteile und Sammleraspekt auf Dauer zu eintönig, Kämpfen fehlt die Dynamik, wenig Motivation wirklich alles sehen zu wollen
Mit „Monster Lab“ hat man neue Pfade beschritten, indem man diesen Pokémon-Trend nicht mitgemacht hat, sondern auf gruselige Gestalten und nicht auf süße Pikachus gesetzt hat. Die Idee ist gut, da sie auch „ältere“ Spieler anspricht. Auch das Kampfsystem ist interessant, da man sein eigenes Monster Stück für Stück zusammenbauen kann und gezielt Körperteile seines Gegners angreift. Man hat die Wahl aus über 150 Gliedmaßen und ist immer wieder damit beschäftigt, seinem Monster neue und verbesserte Extremitäten zu verpassen. Die Minigames, die dafür bestritten werden müssen, sind anfangs unterhaltsam, aber irgendwann nervig, da man immer wieder die gleichen spielen muss. Das gilt auch für das Gameplay. Auf Dauer ist das Gesamtkonzept zu eintönig und man verliert irgendwann einfach die Lust. Die unübersichtlichen Menüs sind ebenfalls kein Pluspunkt. Wer aber gerne ein wenig Monster zusammenbastelt und sich mit dem Spielprinzip anfreunden kann, der dürfte auf seine Kosten kommen. Ansonsten ist „Monster Lab“ ein netter Titel, den man aber nicht gesehen haben muss.