Am Anfang wollte nicht drücken
Der Drucker ist ok… leider wollte es nicht drücken, als es neu ankam, erst nach einer Powerreinigung, fing an zu funktionieren…
Leider es war eine teure Farbe, genauso teuer wie der Drucker selbst und es frisst 1/3 Farbe bei der Powerreinigung, einfache Reinigung hat leider bicht geholfen. Ansonsten bei Papierstau, lässt sich leicht entfernen…
was soll ich sagen, der Drucker arbeitet, nur lässt er sic nicht befüllen.
was soll ich sagen, der Drucker arbeitet, nur lässt er sic nicht befüllen.
Epson ET-M2170: Sensationell günstige Druckkosten
Ich habe den ET-M2170 jetzt seit knapp 2 Jahren (nicht hier auf Amazon sondern bei einem Online Bürofachhändler gekauft!) und habe seither über 4.500 Seiten gedruckt. Bisher bin ich von dem Gerät und auch von dem Prinzip Tintentankdrucker absolut überzeugt.
Man muss sich im klaren sein, dass hier der Kaufpreis des Druckers nicht wie sonst üblich, über den Verkauf von teuren Patronen subventioniert wird und folglich der Anschaffungspreis deutlich höher ausfällt, bzw. umgekehrt die Qualität des Geräts nicht der entsprechen kann, die man sonst für den selben Preis gewohnt ist. Wenn man das berücksichtigt, ist das Preis- Leistungsverhältnis völlig in Ordnung. Das Gehäuse macht jetzt nicht den allerstabilsten Eindruck, fällt aber auch nicht auseinander.
Eine Sache, die dem Preis geschuldet sein dürfte: Der Drucker kann ordentlich schnell drucken - oder er kann in hervorragender Qualität drucken, beides zusammen kann er aber nicht. Wie bei Tintenstrahldruckern üblich gibt es 3 Qualitätsstufen für den Druck: Die niedrigste habe ich gar nicht erst ausprobiert.
Bei der mittleren druckt das Gerät in ordentlicher Geschwindigkeit, zumindest für einen Tintenstrahldrucker. Die Druckqualität ist dann aber, na ja, man kann das Gedruckte ohne Probleme lesen. Wer "Papierkram" nur als lästiges Übel empfindet, wird damit völlig zufrieden sein. Den Zweck erfüllt's ja.
Wer, wie ich, Wert darauf legt, dass Drucke auch gut aussehen, sollte die höchste Qualitätsstufe auswählen. Die Qualität ist dann wirklich überragend. Sogar deutlich sichtbar besser als bei Laserdruckern. Nicht nur verglichen mit den Laserdruckern, die ich selbst in der Vergangenheit hatte, sondern sogar im Vergleich zu den professionellen Laserdruckern, die ich von der Arbeit her kenne. ABER: Die Druckgeschwindigkeit geht dann wirklich in den Keller auf rund eine halbe Minute pro Seite. Da ich selten wirklich große Dokumente drucke stört mich das nicht.
Noch zwei Kleinigkeiten: Die Einrichtung und Installation über WLAN das Geräts ist im Vergleich zu aktuellen Druckern anderer Marken etwas fummelig, beim mir hat es nicht ganz reibungslos auf Anhieb geklappt, aber man muss es ja nur einmal machen. Zum zweiten hatte der Drucker anfangs regelmäßig Probleme mit dem Papiereinzug. Das Problem lässt sich aber ganz einfach beheben, indem man das Papier vor dem Einlegen sehr sorgfältig auffächert und den Stapel gerade stößt. Seit ich das beachte, hatte ich das Problem nie wieder.
Jetzt aber zum Highlight um das es bei einem Tintentankdrucker ja geht: die DRUCKKOSTEN. Hierzu muss ich noch sagen, dass der Drucker offensichtlich in der höchsten Druckqualität, die ich eingestellt habe, deutlich mehr Tinte verwendet, als in den niedrigeren Qualitätsstufen. Beim Vergleich sieht man, dass die Buchstaben deutlich dicker und intensiver gedruckt werden. Dabei reicht eine Tintenflasche bei mir über 3.000 Seiten (davon häufig Seiten mit größeren Grafiken oder anderen dunklen Teilen, die mehr Tinte verbrauchen, als die Normseiten, die für die Werksangaben herangezogen werden). Für die mittlere Druckqualität dürfte die Herstellerangabe von 6.000 Seiten pro Flasche also wirklich realistisch sein. Bei ca. € 15,- pro Flasche sind das 0,5 Cent pro Seite (bei meinem Verbrauch!). Zum Vergleich: Mein vorheriger Laserdrucker (ein gängiges Modell für den Privatgebrauch von einer bekannten Marke) hatte einen Toner für 3.000 Seiten (lt. Werksangabe, in der Praxis war es weniger), der über € 80,- gekostet hat. Das sind über 2,5 Cent pro Seite und ich hatte damals einen Laserdrucker wegen der niedrigen Druckkosten gekauft. Bei Tintenstrahldruckern mit Patronen ist man schnell bei über 10 Cent pro Seite. Und da rede ich noch nicht von den ganz billigen Modellen, bei denen ein Satz mit den vier Farbpatronen teilweise € 60,- bis € 100,- kostet und nur für zwei-, dreihundert Seiten reicht.
Noch etwas zum Schluss, was erwähnt werden sollte: Der Resttintenbehälter, den jeder Tintenstrahldrucker braucht, ist bei Druckern anderer Marken meist fest verbaut und kann nur vom Herstellerkundendienst ausgetauscht werden. Da sich das (inklusive Versand eines doch etwas sperrigen Druckers) natürlich nicht rentiert, macht das niemand. Die Lebensdauer ist damit automatisch auf die rund 5 Jahre, die dieses Teil üblicherweise hält begrenzt. Bei Epson ist der Resttintenbehälter bei diesem und vielen anderen Modellen vom Benutzer selbst austauschbar. Das Ersatzteil ist online leicht zu bekommen und kostet ca. € 15,-. Der Austausch müsste der Beschreibung nach ganz einfach gehen. Selbst habe ich es noch nicht ausprobiert/ausprobieren müssen.
Guter Drucker für den privaten Gebrauch
Schnelle Lieferung der einwandfreien Ware. Wurde aus Südfrankreich verschickt, dauerte daher ein wenig länger als gewohnt. Da ich den Drucker nur privat nutze und daher das Druckaufkommen weniger üppig ausfällt, war das auch kein Problem. Die Einbindung des Druckers im privaten WLAN war unspektakulär und verlief reibungslos. Die ersten Seiten weisen ein einwandfreies Druckergebnis aus. Der Geräuschpegel während des Druckvorgangs ist niedrig, der Platzbedarf überschaubar. Eine nette kleine Kiste. Ob ich in einem Jahr noch damit zufrieden bin, wird sich zeigen. Epson ist ja ein bewährter Hersteller entsprechender Hardware und bereits sehr lange am Markt vertreten. Ich bin auf jeden Fall zuversichtlich.
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