Testurteil: "43%"
Test: Einzeltest: Julia: Tödliches Verlangen
Zitat: Endlich mal wieder ein ernstes Adventure mit einer Story, die Spannung verspricht und sogar hält. Nach gemächlichem Start lässt einen die Geschichte so schnell nicht wieder los. Das war es dann aber auch schon fast auf der Habenseite, denn die veraltete 3D-Technik kann sich heutzutage wirklich nicht mehr sehen lassen. Dazu kommen noch Trigger, Bugs und einige wirklich überflüssige Minispiele - alles Faktoren, die für Spielerfrust sorgen. Warum man hier in der langen Entwicklungszeit nichts mehr getan hat, werden wir wohl nie erfahren. Die Krönung ist dann noch die absolut lieblose Synchronisation, bei der man eher den Eindruck bekommt, dass der Publisher das Spiel mit möglichst keinem Aufwand veröffentlichen wollte. Noch nie zuvor erlebten wir einen Hauptcharakter, der von unterschiedlichen Sprechern eingesprochen wurde. Noch nie zuvor hörten wir denselben Sprecher für zwei Charaktere in einem Gespräch. Das hat weder der Entwickler noch die an sich gute Geschichte verdient. Trotzdem gibt es dafür einen deutlichen Punktabzug und die Hoffnung auf eine hoffentlich besser vertonte englische Ausgabe.