Testurteil: "3.7 / 10"
Test: Einzeltest: Treasure Island
Zitat: Pro: + einfache Installation u. niedrige Hardware-Anforderungen
+ soweit nette Umgebungen mit zahlreichen Details
+ basiert auf einem Buch-Klassiker
+ gute Grundidee > Wimmelbild-Spiel mit Adventure-Genre zu verbinden
Contra: - viel zu kurze Spielzeit; Max. 1,5 Stunden (Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht)
- keine Extras oder sonstige Optionen verfügbar, nichts zum frei spielen
- Steuerung verlangt z.T. Pixelgenaues Klicken u. ist gesamt sehr sensibel
- keine Sprachausgabe
- Story wird sehr langweilig erzählt
- nervige Musik, die sich ständig wiederholt
- wenig Abwechslung in Sachen Umgebung
- langweilige bzw. nervige Mini-Spielchen, von denen ohnehin zu wenig enthalten sind
Eigentlich sind Purple Hills Titel durchaus dafür gut zwischendrin mal gespielt zu werden, gibt man sich doch hinreichend Mühe, verschiedene Geschmäcker, wenn auch mit dem meist gleichen Thema, zu bedienen. Allerdings ist es in diesem Fall so gar nicht gelungen. Offenbar schien die Tatsache, dass man einen berühmten Schriftsteller bzw. sein Werk Pate stehen lässt, wichtiger zu sein als eine ausreichende Spielzeit zu servieren. Überdies ist die gebotene Kost langweilig und wenig motivierend ausgefallen, so dass selbst Freunde der Wimmelbild-Spiele keine wirkliche Freude auf der alternativen Schatzinsel haben. Keine Spannung, langweilige Dialoge, z. T. wirklich dumme Rätsel, die aufgrund einer Mimosen-Steuerung erst im x.ten Anlauf gelöst werden können, dazu immer die gleiche, nervige Musik und ein Spielende, das viel zu schnell erreicht wird, sind keine Grundpfeiler für eine gute Bewertung. Ganz das Gegenteil ist der Fall, denn Treasure Island: Das Geheimnis der Schatzinsel könnt ihr getrost links liegen lassen.