Testurteil: "8 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Merchant of Venus
Zitat: Obwohl schon mal locker mehr als vier Stunden ins Land ziehen können, ehe das Spiel endet, ist der Handlungsspielraum groß genug, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die „Downtime“ ist zwar vor allem in der Vollbesetzung durchaus ein Thema, jedoch kann und sollte diese dazu genutzt werden, um den eigenen nächsten Zug gründlich vorauszuplanen. Glücksfaktoren sind in Form von Würfeln, Begegnungs-, Auftrags- und Belohnungskarten genügend vorhanden, allerdings bringen diese das Gleichgewicht insgesamt nicht aus der Waage. Der Spannungsbogen baut sich rasch auf und hält bis zum Spielende. „Erkunden und Handeln“ sind die beherrschenden Themen! Destruktive oder aggressive Mechanismen kommen bei Merchant of Venus nicht vor. Ein schönes, friedvolles Spieleerlebnis, das auf positives Erleben setzt und damit voll punktet. Ein strategisches Wettlauf-Spiel allererster Marke!
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Mit Augenzwinkern und verschmitztem Lächeln
In Merchant of Venus können Waren mit den klingenden Namen „Eigenschaften in Dosen“, „Prächtiger Schrott“, „Unsterbliches Schmierfett“ und „Reinrassige Schrauben“ gehandelt werden. Die Frachtschiffe werden mit Technologien wie dem „Schicken Spoiler“, dem "Weniger schicken Spoiler" und der „Zen-Speziallackierung“ auffrisiert und für das Cockpit gibt es als Verzierung die „Plüschwürfel“ obendrein (und fast gratis). Auch auf vielen Karten treiben verrückte Texte ihr Unwesen. Dies führt in Zusammenhang mit Optik und Wertigkeit des Spielmaterials zu einem sehr stimmigen Gesamteindruck, der in unerklärlicher Weise Terry Pratchett und Han Solo mit einbezieht. Kaufempfehlung! Punkt.