...über Bauqualität und Optik.Ehrlich gesagt komme ich gerade so mit dem Sitz dieser Hörer klar und über die Fertigungsqualität kann man nicht viel positives sagen. Vielleicht wurde zugunsten des eigentlich wichtigen Features an eben diesen Stellen gespart. Denn bei einem Sound für diesen Preis, wäre ich auch bereit einiges mehr zu ertragen. Aber fangen wir mal ganz von vorne an, oder wie man es eben so macht, von außen nach innen.Transport BoxDie Hörer kommen je nach Händler mit oder ohne Transportbox. In China bestellt, gibt es einen Hartschaumständer und in Europa eben ein "kleines Köfferchen" zum Transport von Hörer und Kabeln als dreingabe. Die Transportbox wirkt, als könnte sie dem Hörer einiges an Schutz anbieten und genug Platz für etwaige Kabel und portable Zuspieler gibt es obendrein. Alles in allem nichts besonderes, aber es unterstreicht irgendwie die Wichtigkeit des Inhalts. Auf der anderen Seite hätte ich auch nichts gegen den Hartschaum-Ständer (klingt irgendwie unanständig^^) gehabt. Denn meine Hörer haben mein Heim noch nicht ein einziges mal verlassen.Optik/Haptik/FertigungsqualitätNun ja, was soll ich sagen?! Mir gefällt die Bügelkonstruktion weder optisch noch haptisch und schon gar nicht in Hinsicht der Fertigungsqualität. Wenn man mich fragt, würde ich den Kopfbügel des Sundara bevorzugen. Dieser bräuchte eigentlich nur eine kleine Überarbeitung an der Verbindung zwischen den Hörer-Gabeln und Kopf-Bügel. Aber sie haben mich nicht gefragt, also muss man sich an einen recht lockeren Sitz gewöhnen, besonders wenn man nicht gerade die Hutgröße eines Braunbären hat. Auch das vielfach beschriebene Knarzen kann ich bestätigen, dies kann man durch absolute Regungslosigkeit oder ein kurzes Lupfen der jeweils betreffenden Hörerseite lösen. Ansonsten habe ich Ohrpolster und Kabel von anderen Anbietern dafür im Gebrauch. Während man sich beim Kabel darüber streiten kann, ob Voodoo oder Klangverbesserung, sind die Ohrpolster nochmal eine kleine Anhebung des Höhrgenusses von traumhaft zu anbetungswürdig. Neben dem Klangtuning durch die Dekoni-Polster wurde auch das zweifelhafte Durchhaltevermögen der Orginalpolster aus dem Weg geräumt.(Erfahrung beim Sundara etwa 1Jahr bis erste Ablösungen und Risse bei ähnlich wirkenden Polstern) Immerhin war der Austausch unproblematisch.Zur Optik kann man sagen, dass es unverkennbar Hifiman Kopfhörer sind. Der Eiförmige Umriss der Hörmuscheln mit den dicken Quergittern weist sie eindeutig als Angehörige dieser Marke aus. Mir gefallen sie nicht so sehr, aber ich muss mich selten selbst anschauen, wenn ich die auf dem Kopf habe.Klang, Klang und nochmals KlangNach meinen obigen Ausschweifungen über Nebensächlichkeiten, nun das Wichtige.Mittlerweile habe ich eine recht beachtliche Sammlung an Kopfhörern angelegt und mit der Weile erkannt, dass mir Magnetostaten am ehesten zusagen. Ich möchte viele meiner vorigen Anschaffungen nicht missen und benutze diese auch immer wieder z.B. für andere Genre oder Tragesituationen. Doch hätte ich die Edition XS etwas früher im Leben besessen, wäre meine Sammlung kleiner ausgefallen. Denn ich fühle mich gut aufgehoben und in meiner Suche nach dem richtigen Pleaser für meine Ohren angekommen.HÖHEN: sind klar und sanft. Sie sind detailreich und können sich behaupten ohne unterzugehen oder mein Gehör zu ermüden.MITTEN: sind mein häufigstes Tuning-Opfer, was ich aber nicht als negativ ansehe. Je nach Genre drehe ich etwas am Equalizer, mal etwas höher für vocallastige Musik, mal etwas runter für Elektro oder eben wie ich es gerade mag. Denn sie machen alles mit und ich kann sie nach meinem Gusto angleichen.BASS: da ich ein ziemlicher Bass-Head bin, kann ich nur sagen, dass mich vorher nur selten etwas so überzeugt hat wie diese Dinger! Magnetostaten typisch werden Bässe präzise und knackig reproduziert und die offene Bauweise nimmt ihnen weder Druck noch Punch und lassen meine Lieblings Technotracks noch einmal neu aufleben. Manchmal muss ich die Hörer lupfen und nachhören, ob ich die Boxen angelassen habe, weil ich mir den Bass-Punch auf Brust und Körper eingebildet habe. Ernsthaft, das passiert mir immer wieder obwohl ich es langsam besser wissen müsste.Um den Sound aber in seinem ganzen Glanz zu genießen empfehle ich einen Kopfhörerverstärker (KHV). Manche haben in ihren Rezensionen geschrieben, dass der Bass recht schwach, dünn oder fade ist. Dem möchte ich hier ganz klar widersprechen. Ich vermute, dass sie aufgrund der benötigten niedrigen Impedanz nur am Telefon oder Laptop getestet haben. Aber solche Zuspieler reichen einfach nicht aus, denn Magnetostaten brauchen trotzdem etwas Saft für den Betrieb. Selbst ein kleiner tragbarer KHV wie der ifi GO BLUE oder der Qudelix 5K können schon eine wesentlich verbesserte Klangreproduktion bewirken. Ich persönlich bin aber ein Fan von Röhrenverstärkern und betreibe den Hifiman am Schreibtisch mit dem InLine AmpUSB-EQ und kann mir keine bessere Hifi-Budget-Kombi vorstellen, obwohl auch stationäre KHV von ifi oder Beyerdynamic vorhanden sind.Abschließend kann ich nur sagen; kauft euch das Teil!!! Es ist jeden Cent wert und lässt meine teureren und kurz vorher erworbenen Meze 109 Pro alt aussehen (beide Produkte vor etwa 12 Monaten erworben). Auch den Vergleich zu anderen Kopfhörern in der Preisklasse gewinnt dieses Gerät mMn mühelos. (z.B. Focal Elegia, Beyerdynamic DT 1770 Pro, Amiron Home, Amiron Wireless, AKG K712 Pro, Audioquest Nighthawk)Bitte versteht diese Rezension als eine subjektive Darstellung! Im Bereich des Hörens gibt es kein allgemeingültiges Richtig oder Falsch, sondern nur das was einem persönlich zusagt. Deshalb suche ich in Rezensionen selbst nach Gemeinsamkeiten mit dem jeweiligen Rezensenten, um so eine Tendenz für mich zu erkennen.Vielen Dank fürs Lesen
Warnung: bin ein Laie in dem Gebiet, aber das hier ist meine persönliche Pro und Contra Liste zu dem KH nach einer Woche Nutzung.Der KH wird mit einem Fiio K11 betrieben.Pros:+ Kristallklarer Sound (sehr hochauflösend)+ sehr guter Treble, gute Mids+ preislich noch okay (habe ihn aber im Blitzdeal für 340€ bekommen)+ Sehr große Bühne -> eignet sich exzellent zum Zocken+ keine Ermüdungserscheinungen (kann den KH wirklich den ganzen Tag problemlos hören)Contra:- Komfort (zu groß und sitzt zu locker)- Verarbeitungsqualität ("knarzen" bei den geringsten Kopfbewegungen manchmal, dann muss ich den KH neu aufsetzen, damit es weggeht)- kein so toller Bass- hört sich zu hell und kraftlos in einigen Genres (z. B. Metal) an.- mitgeliefertes Kabel ist nur 1,5m lang und wirkt billig.
1,0 von 5 Sternen
Typische HIFIMAN-"Qualität".
Hatte bereits ein Sundaras von HIFIMAN welche auch deutliche qualitative Mängel hatten und habe gehofft, dass diese Probleme Modellspezifisch sind. Beim ersten auspacken fühlt sich der Kopfhörer auch besser verarbeitet an. Das Metall ist weniger scharfkantig und der Mechanismus zum Einstellen der Bügelhöhe ist deutlich geschmeidiger. Riesige Ohrmuschen und sehr komfortabel. Leider kein Ton auf der rechten Seite. Mittlerweile glaube ich ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher als funktionierendes
5,0 von 5 Sternen
Fazit zum Edition XS
+ Fantastischer Klang
+ Funktioniert problemlos an Konsolen und Smartphones
+ Cooles Design
+ Sehr bequem für große Köpfe
- Verarbeitung könnte noch besser ausfallen
- Kleine Köpfe sollten eher zum Sundara greifen
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