Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: Crossboard 7
Zitat: Pro: + Hübsche Strecken
+ Bewegungserkennung verleiht echtes Boarder-Gefühl
+ Flüssige Darstellung
+ Freischaltbare Extras
Contra: - Bewegungserkennung hat zu viele Aussetzer
- Auf Dauer zu wenig Abwechslung und Motivation
- Mehrspielermodus auf Splitscreen beschränkt
- Kommentator nervt auf Dauer
Schade, da hätte mehr draus werden können. Crossboard 7 hat viele gute Ansätze. Die rasanten Fahrten über Schnee, Sand und Wasser machen für kurze Zeit richtig Laune und verlangen von euch vollen Körpereinsatz. Doch leider versagt die Bewegungserkennung zu oft und ausserdem mangelt es an Dauermotivation. Für eine kurze Runde zwischendurch können wir das Spiel empfehlen - für mehr reicht es jedoch nicht. Um im heimischen Wohnzimmer auf schweisstreibende Art ein paar Kalorien zu verlieren, benötigt man keinesfalls ein sündhaft teures Fitnessgerät. Das Trendsportspiel Crossboard 7 für die Xbox 360 samt Kinect erfüllt denselben Zweck - jedoch unterhaltsamer. König der Bretter Endlich kann jeder auf die Bretter treten, welche die Welt bedeuten. Nein, damit meinen wir nicht etwa eine grosse Theaterbühne. Vielmehr dreht sich in Crossboard 7 alles um Snowboards und deren Artverwandte, mit denen ihr sowohl schneebedeckte Hügel als auch riesige Sanddünen und sogar Wasserfälle hinabgleitet. Klingt im ersten Moment nach nichts Besonderem, denn immerhin gibt es Spiele dieser Art schon viele. Und auch der Umstand, dass man solche Titel mit dem Einsatz des eigenen Körpers steuert, ist spätestens seit Tony Hawk Ride kein Novum mehr. Dennoch ist Crossboard 7 - das andernorts übrigens als Adrenalin Misfits bekannt ist - anders. Und das meinen wir sowohl in negativer als auch in positiver Hinsicht.