Testurteil: "80%"
Test: Einzeltest: Das Grauen lauert in den Schatten
Zitat: Silber Award
Pro: +
+ Interessanter Hauptcharakter
+ Gruselige Atmosphäre
+ Grandios eingesetzte Soundeffekte
+ Gut erzählte Geschichte
+ Einige Überraschungsmomente
+ Packende Anderswelt
+ Subtiler Horror
+ Etliche Nebenquests
+ Mehrere Enden
Kontra: -
- Häufige starke Ruckler in den Außenarealen
- Mieses Kampfsystem
- Kaum verschiedene Gegnertypen
- Einige unlogische Suchrätsel
- Unnötig verschachtelter Aufbau der Stadt
Fazit Habt ihr Angst vor Nonnen, Kindern oder Postboten? Wahrscheinlich nicht, hatten wir vor einer Woche auch noch nicht. Nun können wir uns da gar nicht mehr so sicher sein und wenn der Postmann die neuesten Testmuster bringt, würden wir uns am liebsten im Gartenschuppen verstecken. Silent Hill: Downpour bringt die Horrorserie weg vom Schnetzelspiel mit zu vielen Monstern und setzt wieder mehr auf die Stärke der ersten Teile: den subtilen Horror. Die Story nimmt euch vom ersten Moment an mit und mündet letztlich ohne irgendwelche Durchhänger in unterschiedliche Enden. Während die Quests innerhalb von Gebäuden wirklich klasse sind und ihr hinter jeder Ecke mit der drohenden Gefahr rechnen müsst, nervt die Außenwelt nicht nur aufgrund der dort häufigen Ruckler. Fast jeder Straßenzug mündet ins Nichts und sich in den überall gleichen Gassen zurechtzufinden ist trotz Karte alles andere als einfach. Nervige Kritikpunkte wie das schwache Kampfsystem, manche unfaire Rätsel und die Ruckler verhindern eine höhere Wertung. Mit Silent Hill: Downpour ist die Serie aber definitiv wieder zurück in der Spur und sorgt während der ausreichend langen Spielzeit für etliche Momente, an denen euch die extrem dichte Atmosphäre wohlige Schauer über den Rücken jagt. Und behaltet bloß immer die Decken im Auge… „Atmosphärisch dichtes Gruselspiel mit etlichen packenden Momenten aber auch einigen Schwächen“