Hintergrund:
Ich habe das Spiel aufgrund einer Rezension bei Youtube gekauft, da ich ein einfaches, aber kurzweiliges Spiel suchte, welches man einfach im Freundeskreis ohne große Erklärungen spielen kann und welches neuen wie auch alten Spielern enorm Spaß macht.
Das Spiel:
Wie der Titel schon sagt, geht es darum den Mond zu erreichen, hier in Form von unterschiedlichen Holzleitern, die immer reihum angebracht werden bis ein Spieler einen Fehler macht, d.h. eine Leiter auf den Boden fällt. Dabei stehen im Wesentlichen drei Optionen zu Verfügung (mittels Würfel): 1) Die neue Leiter muss an eine Leiter angebaut werden 2) Die neue Leiter muss zwei Leitern berühren oder 3) die neue Leiter muss danach den höchsten Punkt des Gebildes darstellen.
Klingt sehr simpel, aber ist dennoch abwechslungsreich, da ja jede Runde einen anderen Haufen Leitern bildet und so es zunehmend schwieriger wird. Im Vergleich zu Mikado, darf auch gewackelt werden, die Leitern dürfen nur nicht fallen.
Qualität:
Die Holzleitern sind schon von ordentlicher Qualität und das Spiel für riund 20 Euro total im Rahmen.
Fazit:
Kaufempfehlung für den gemütlichen Abend, auch gern mit einem alkoholischen Getränk.
Begrenzter Spielspaß, Material wenig ansprechend
Beim Auspacken wirkt dieses Spiel erst mal wenig verlockend. Die Innenausstattung der Verpackung ist beflockt und wirkt irgendwie billig. Die Flocken lösen sich stark und kleben durch statische Aufladung auf der weißen Wolke aus Kunststoff, die dadurch schmuddelig aussieht. Die Leitern sind aus leichtem Holzmaterial und stinken penetrant wie eine alte, volle Windel -- anders kann ich es leider nicht ausdrücken.
Die Spielidee erinnert ein wenig an Mikado -- nur wird hier nicht abgeräumt, sondern gestapelt. Die Leitern werden in die Höhe übereinander ineinander verkeilt. Am Anfang klappt das noch ganz gut, aber je weiter das Spiel voranschreitet, umso schwerer wird es -- und irgendwann verliert man den Überblick, wie viele Leitern welche Leiter nun berührt und gerade bei Kindern lässt der Spielspaß dann sehr schnell nach.
Uns hat eine Runde genügt, wir spielen in Zukunft lieber wieder Mikado.
Gefällt uns ausnehmend gut - ein echt tolles Spiel
"Catch the Moon" ist zwar nicht das Highlight unserer Familien-Spiele-Abende geworden, aber es gehört zu den Spielen, die wir immer wieder mal - auch gerne "für zwischendurch" - zum Spielen herausholen.
Im Grunde geht es bei dem leicht zu erlernenden und übrigens sogar solo zu spielenden "Catch the Moon" darum, per Würfelwurf eine Aktion vorgegeben zu bekommen und diese dann mit einer Hand (!) durchzuführen. Gelingt das nicht, so bekommt man entweder Regentropfen abgezogen (kooperativer Modus) oder Regentropfen zugeordnet (kompetitiver Modus). Das war es im Grunde.
Was jetzt so einfach klingt, ist durchaus schwer und macht dementsprechend auch noch beim x-ten Mal Spaß - wenn man denn etwas Frustresistenz oder Fingerspitzengefühl ... oder beides ... hat. Jüngere oder gehandicapte Spieler können zudem bei diesem Spiel immer durch Hausregeln wie "Du darfst mit zwei Händen spielen" oder "einmal abstützen ist erlaubt" ein wenig kompensiert werden, so dass auch sie Spaß daran haben.
Das wertige und von der Produktanmutung her sehr gut gemachte Spielmaterial kann analog zum Spielprinzip ebenfalls sehr überzeugen und hebt durch Features wie das Packungs-Inlay (Samt, mhmm) das Spiel über das Mittelmaß vieler anderer Spiele hinaus.
Ich kann daher im Fazit 5 Sterne vergeben und eine ehrliche Kaufempfehlung.
Witziges Spiel für einen lustigen Abend
Catch the Moon ist ein witziges Spiel das Geschicklichkeit und Mut benötigt um am Schluss als Sieger hervor zu gehen. Durch viel Fingerspitzengefühl und Ruhe versuche man möglichst gut zu stapeln, sodass keine platzierte Leiter nach unten fällt oder ungeplant eine anderer berührt wenn es der Würfel nicht erlaubt.
Reihum würfelt jeder Spieler und bekommt so angezeigt wieviele Leitern und auf welche Weise er sie platzieren soll.
Wer es dann ohne Fehler schafft seine gezogene Leiter zu platzieren ist einen Zug weiter und muss nur hoffen, das beim nächsten Spieler die Leiter kippt oder fällt.
Das Spiel ist recht simpel erklärt und leicht gespielt. Für zwischendurch ein wirklich tolles Spiel.
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