Kaffee wird gemahlen, aber es gibt besseres...
Der Mahlvorgang an sich klappt. Für den Alltag kann ich sie aber nicht empfehlen. Selbst mit kleinen Mengen eine Schinderei, wenn man es nicht so grob mahlen will. Schraubt man auf einen feinen Mahlgrad, hüpfen die Bohnen auf dem Mahlwerk herum und es passiert fast nichts.
Es reiben sich Edelstahlspäne ab, welche dann im Trichter landen. Der Holzgriff ist schon nach kurzer Zeit abgefallen, weil der Abrieb auch an dieser Stelle sein Werk getan hat.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt, meiner Meinung nach, überhaubt nicht.
Sieht gut aus und arbeitet ordentlich. Leider liegt keine Gebrauchsanweisung bei. Funktionsprinzip aber einfach: Mahlt umso feiner, je höher das Mahlwerk mittels Kerbschraubenscheibe nach oben gezogen wird. Unterhalb der Kerbschraubenscheibe entsteht ein Abrieb, der sich umgehend als Edelstahlstaub im Trichter niederlässt. Das kann aber leicht verhindert werden, indem man diesen Bereich einfach ölt (Sonnenblumenöl geht gut).