Testurteil: "85%"
Test: Einzeltest: Microsoft Flight Simulator X
Zitat: Gold-Award
Pros:
+ über 24.000 Flughäfen auf der ganzen Welt
+ schöne Flugzeugmodelle
+ FluglotsenModus (Professional Edition)
+ akkurat nachgebaute Cockpits
+ individuell einstellbarer Schwierigkeitsund Realismusgrad
+ über 50 Missionen (über 30 in der Standard Edition)
+ Fluglehrer
+ gemeinsamer Luftraum über Internet oder Netzwerk für bis zu 16 Spieler
+ FS 2002und FS 2004AddOns und Scenery Packs im Normalfall aufwärtskompatibel
+ Grundlagentraining
+ umfangreiche FlugEnzyklopädie
+ idyllische Musik
+ über 20 Flugfahrzeuge
+ reales Wetter über InternetAbgleich möglich
Kontra:
- extrem hardwarehungrig
- in Relation zu den Anforderungen schwache Umgebungsgrafik
- Anfänger werden von Infos, Optionen und Features erschlagen
- unergiebiger "Beipackzettel"
- sehr komplexes FluglotsenDasein
Inhaltlich macht der Flight Simulator X eigentlich alles richtig. Anders wäre es kaum zu erklären, dass jemand wie ich, der in etwa so viel von Avionik versteht wie von fermentiertem Reis, Stunde um Stunde vor dem Monitor verbringt, um von z.B. Hamburg nach Berlin zu fliegen. Über 24.000 Flughäfen weltweit, über 20 Flugvehikel, eine sehr niedrige Hemmschwelle und eine nahezu perfekte Lernkurve haben mich zum begeisterten Hobby-Piloten gemacht. Wenn sich der FSX jetzt sogar noch als nicht so hardwareintensiv und optisch ansprechender herausgestellt hätte, wäre sogar mehr möglich gewesen. Wie auch beim generell interessanten gemeinsamem Luftraum über LAN und Internet, der allerdings nur 16 Piloten zulässt. Doch abseits von "hätte, wäre, wenn" ist der Flight Simulator X ein gewaltiges Stück Software, vor dessen Komplexität, Umfang und optionalem Realismus-Grad auch Anfänger nicht zurückschrecken müssen. Denn selbst wenn man sich nur auf die Missionen konzentriert, die absoluten Spielcharakter demonstrieren, ist man lange beschäftigt - und gewinnt nach und nach tatsächlich Lust am Fliegen, so dass man sich sogar an das Nachfliegen kommerzieller Linien oder Rundflüge heran wagt. Ein feines Stück Software, das allerdings erst mit entsprechender zukünftiger Hardware- und Windows Vista- (samt DX10-) Unterstützung technisch aufblühen wird.