Testurteil: "3.0/10"
Test: Einzeltest: Cruis´n
Zitat: Pro: + Steuern mit den Bewegungssensoren klappt gut
Contra: - Framerate-Einbrüche
- Lange Ladezeiten
- Unterirdische Optik
- Wenig Umfang
- Geld investieren nicht möglich
- Hat wenig bis gar nichts mit dem N64-Spiel zu tun
Midways Arcade-Hit der Neunziger, Cruis´n USA, wurde noch vor der Jahrtausendwende auf dem Nintendo 64 veröffentlicht. Es gab keine herkömmlichen Rundkurse, vielmehr durfte man auf lang gezogenen Strecken durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten rasen. Im Nacken hatte man nicht nur seine Gegner, sondern auch die Uhr. Innerhalb einer bestimmten Zeit musste der nächste Checkpoint erreicht werden. Cruis´n USA war kein herausragendes, dafür aber zugängliches und bald darauf auch ein kultiges Spiel. Zehn Jahre später wird die viel versprechende Franchise von Midway wieder ausgegraben und deren Name auf eine kleine Mogelpackung gepresst. Kaum hat man die Spiele-Disc eingelegt, wird deutlich, dass Midway sich nicht wirklich darum bemüht hat, ein Cruis´n-Spiel zu entwickeln. Nachdem die Firma die Lizenz für The Fast and the Furious verloren hatte, wollte man die angestrebte Arcade-Umsetzung aber nicht einfach in den Müll werfen und bringt nun diese mit dem Cruis´n-Logo auf den Markt. Was sich schlussendlich hinter diesem Paket verbirgt, ist ein kleines Trauerspiel. An jener Stelle, an der man am meisten hätte falsch machen können, der Steuerung mit den Bewegungssensoren, wurde aber erstaunlicherweise saubere Arbeit abliefert. Doch nun zurück zum Anfang.