Testurteil: "59%"
Test: Einzeltest: The Tiny Bang Story
Zitat: Auch wenn The Tiny Bang Story auf den ersten Blick sehr reizvoll aussehen mag und zumindest optisch wohl auch nicht ganz unbewusst eine ähnliche Schiene wie Machinarium oder Samorost fährt, entpuppt sich der Titel bei genauerer Betrachtung dann doch nur als ein bodenständiger Lückenfüller für Zwischendurch, der ohne nennenswerte Handlung oder Tiefgang regelrecht vor sich her plätschert. Damit vernachlässigt das Spiel eine der wesentlichen Grundtugenden des Adventure-Genres und sollte daher viel mehr als ein mit Puzzle-Elementen angereichertes, interaktives Suchbild verstanden werden, welches vornehmlich für ruhige Abende oder, dank der unbedenklichen Altersfreigabe ab null Jahren, als phantasievolles Familienspiel seine Käufer finden dürfte. Soll hingegen eher die Herausforderung, knackige Rätsel oder eine mitreißende Geschichte im Vordergrund stehen, ist man mit anderen Titeln höchstwahrscheinlich deutlich besser beraten.