Test: Einzeltest: Schneller Klangbrüter
Zitat: Durch die Blocks wird Reaktor endlich auch für Musiker interessant, die sich zwar mit dem Patchen von modularen Synthesizern auskennen, aber kein Studium der Elektrotechnik absolvieren wollen. Sie können nach kurzer Einarbeitung bereits ihre eigenen Synthesizer virtuell verkabeln und losspielen. Leider erlaubt Reaktor noch immer nicht, die selbst gebauten Instrumente als eigenständige Plug-ins zu exportieren; man muss sie stets in der Reaktor-Umgebung laden. Das funktioniert aber zumindest in Komplete Kontroll und Maschine sehr einfach. Deren Regler lassen sich dort leicht mit verschiedenen Klangparametern verknüpfen, sodass man live mit ihnen arbeiten kann.
Nicht zuletzt haben die Berliner den Preis von Reaktor halbiert: Reaktor 6 kostet nur noch so viel wie ein einzelner Software-Synthesizer. Da werden viele zugreifen wollen, ohne auf die nächste (bislang nicht angekündigte) Komplete-Version zu warten, die den neuen Reaktor dann mitbringen soll.