Testurteil: "8.0/10"
Test: Einzeltest: Dragon Quest Builders
Zitat: Pro: + Kreativer Aufbauspaß
+ Motivierendes Gameplay
+ Offene Spielwelt
+ Gelungener Genremix
Contra: - Mäßiges Kampfsystem
- Nervige Bosskämpfe
- Lahme Musikuntermalung
- Kaum Neuerungen
Freiheiten sind immer schön, doch nicht wenige Spieler bevorzugen eben auch klare Aufgabenstellungen, um fortlaufend motiviert zu werden. Im Gegensatz zu manch anderem Sandbox-Spiel kann Dragon Quest Builders eben genau dies bieten. Die Mischung aus Ressourcensammelei, Aufbauspaß und RPG macht Laune, wobei man auf die Action-Elemente teilweise auch gut hätte verzichten können. Dennoch bleibt der Titel auch so lange nach seiner erstmaligen Veröffentlichung eine Empfehlung für Anhänger des Genres. Bei Dragon Quest handelt es sich um eine äußerst beliebte Rollenspielreihe. Bei langlebigen Serien ist es aber längst nicht mehr unüblich, dass die Macher auch Ausflüge in andere Genres unternehmen. Dies ist auch bei dem Ableger Dragon Quest Builders der Fall, der Serienanhänger in die Welt der Klötzchen entführt. Wir haben uns den kreativen Baumeisterspaß auf der Nintendo Switch angeschaut. Stein um Stein Dragon Quest Builders wurde bereits Ende 2016 für diverse Sony-Systeme in den Handel gebracht. Während sich bereits ein vor Kurzem angekündigter zweiter Teil in der Mache befindet, feiert der Erstling nun sein Comeback auf der aktuellen Nintendo-Konsole. Dabei wird der selbsterstellte Held abermals in die Welt von Alefgard geschickt. Doch erwartet einen keine wirklich prächtige Welt, denn der nicht besonders friedlich gesinnte Drachenfürst hat alles Schöne aus der Welt entfernt und den noch verbliebenen Bewohnern zu allem Übel auch noch jedwedes handwerkliche Geschick genommen. Nach dem Erwachen der Spielfigur ist der Auftrag also schnell klar: Wiederaufbau, schließlich hat man selbst als einziger die kreative Ader behalten.