Testurteil: "8.5/10"
Test: Einzeltest: Gottlieb Pinball Classics
Zitat: Redaktionstipp
Pro: + Zahlreiche Tische
+ Gute Ballphysik
+ Klasse Hintergrundinformationen
+ Flipper-Atmosphäre
Contra: - Auf Dauer eintönig
- Zu Beginn wenige Tische
- Tilt muss freigespielt werden
Ich kann die Euphorie meiner Kollegen gut nachvollziehen, denn auch die Wii-Version von Gottlieb Pinball Classics wurde toll umgesetzt und wird nicht nur Flipper-Liebhabern gefallen. Neben den etlichen Tischen wirkt vor allem die Physik und die Atmosphäre wie aus einem Guss. Ihr werdet euch wie in einer richtigen Spielhalle mit einem Flipper fühlen und nicht mehr loslassen können, bis ihr den Highscore geknackt habt. Was etwas schade ist, ist dass zu Beginn nur wenige Tische zur Verfügung stehen und die restlichen erst freigespielt werden müssen. Dennoch stellt sich dies als spannende und vor allem spassige Herausforderung heraus und ist für jeden zu bewältigen. Wer sich also keinen richtigen Flipper leisten kann oder einfach den benötigten Platz nicht aufbringen kann, kann diese tolle Simulationen erwerben und etliche Stunden Spass damit haben. Die Flippersimulation Gottlieb Pinball Classics ist bereits für die PlayStation 2 und die PlayStation Portable seit einiger Zeit erhältlich. Nun erschien der wohl beste Flipper auf Nintendos neuer Konsole. Ob es essentielle Änderungen gibt, erfahrt ihr in unserem Test. Nach einem netten Intro gelangt ihr ins Hauptmenü. Dort stehen zahlreiche Optionen bereit, um die insgesamt zehn, der Realität nachempfundenen Tische zu spielen. Die einfachste und schnellste Methode, sich an den blinkenden und klingelnden Mechanikmonstern zu versuchen, ist der Weg in die Spielhalle, in der man frei wählen kann, welchen Apparat man spielen möchte. Allerdings sind hier lediglich drei Flipper kostenlos zu spielen. Um die restlichen freizuschalten, benötigt ihr zwischen einem und fünf Credits. Neue Chips verdient man sich, indem man bestimmte Punktzahlen an Tischen erspielt. Besonders gute Flippermeister haben also schnell eine prall gefüllte Geldbörse, aber auch Anfänger werden nach einer kurzen Einspielzeit und ein wenig Geduld an die begehrten Tische gelangen.