Test: Einzeltest: Mario Party: Island Tour
Zitat: Mit Mario Party: Island Tour hat Nintendo eine weitere Neufassung des allseits bekannten Klassikers herausgebracht. Wieder einmal wurde ein neues Setting gewählt, ein neuer Modus sowie eine neue Story – gleichgeblieben sind lediglich die berühmten Charaktere.
Eingefleischte Mario-Fans wie ich einer bin werden auch von diesem Spiel restlos begeistert sein. Dennoch gibt es auch hier das ein oder andere kleine Manko zu erwähnen. Die Brettspielsimulationen sind tatsächlich wie echte Brettspiele aufgebaut. Das bedeutet, dass man nach einander würfelt, seinen Charakter um die gewürfelte Zahl vorwärtsbewegt und je nach dem auf welchem Feld man landet entweder einen Bonus erhält, ein Minispiel lösen muss oder sich mit etwas Schlechtem konfrontiert sieht. Die Minispiele werden nicht nur vom eigenen Personen ausgelöst, sondern auch von den computergesteuerten Charakteren. Erwähnen möchte ich noch, dass quasi in Echtzeit gespielt wird. Wenn also mein Computergegner würfelt, sehe ich die Würfel rollen, dann bewegt sich seine Figur. Das kann sowohl positiv als auch negativ sein. Mir persönlich hat es am Anfang gefallen, schließlich wird eine Brettspielsimulation gespielt. Würde man an einem echten Tisch mit realen Spielgegnern sitzen, würde das Spiel auch nicht kürzer dauern. Doch je öfter ich gespielt habe, umso nerviger wurde es. Gut, dass man die Spielzüge der Mitspieler bis zu einem gewissen Grad auch vorspulen kann.
Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass die Minispiele wirklich verschieden sind. Als ich anfangs gelesen habe, dass es insgesamt achtzig davon gibt, war ich skeptisch, ob und wie sich diese unterscheiden und ob es sich nicht vielmehr um nur wenige gleiche Minispiele in anderen Versionen handelt. Doch ich wurde sehr positiv überrascht. Die Minispiele sind wirklich sehr unterschiedlich und jedes für sich sehr unterhaltsam. Die verschiedenen Arten, in der diese Minispiele zu größeren Spielen verpackt wurden, sind sehr gut umgesetzt worden. So ist für jeden Spieler etwas dabei. Durch die immer wieder wechselnden Minispiele und Spielsituationen – je nachdem wie viele echte und wie viele computergesteuerte Spieler mitspielen – wird Mario Party: Island Tour sicher nicht so schnell langweilig.