Testurteil: "7.5/10"
Test: Einzeltest: Xenoblade Chronicles 2
Zitat: Pro: + Detailliert gestaltete Umgebung
+ Unkompliziertes Kampfsystem
+ Nette Geschichte
+ Verschiedene Möglichkeiten, um das Spielerlebnis schwerer oder
+ einfacher zu gestalten
+ Authentischer Tag-und-Nacht-Wechsel
Contra: - Sehr sequenzlastig
- Bergungstauchen nicht selbst spielbar
- Musik zu vordergründig
- Humor an einigen Stellen zu kindlich und plump
Xenoblade Chronicles 2 ist in vielen Belangen ein klassisches japanisches Rollenspiel. Uns erwarten also lange Sequenzen, ein sehr kindlicher Humor und eine sehr pathetische Story. Man sollte also schon ein gewisses Faible für große Gesten sowie übertriebene Dialoge und Charaktere haben, um richtig Spaß an dem Titel zu haben. Ist dies der Fall, wird man schnell Gefallen an dem temporeichen, übersichtlich gehaltenen Kampfsystem finden, ebenso wie an der detailliert gestalteten Spielwelt mit authentischem Tag-und-Nacht-Wechsel, die auf der Switch wirklich sehr schön aussieht. Daran ändern auch einige unscharfe Texturen im Hintergrund nichts. Die Steuerung ist unkompliziert und funktioniert am Grip-Controller problemlos. Zudem ist die Story, wenn auch sehr dick aufgetragen, in vielen Momenten wirklich rührend, wodurch man definitiv einen guten Draht zu den (meisten) Charakteren aufbaut. Zwar schafft es Xenoblade Chronicles 2 nicht auf das Niveau von Breath of the Wild, Rollenspiel-Fans können mit dem Titel aber dennoch nicht wirklich etwas falschmachen. Mit Xenoblade Chronicles 2 schafft es ein typisch japanisches Rollenspiel auf die aktuelle Nintendo-Konsole. Wie uns das sequenzlastige RPG, bei dem wir nach einem Weg zurück ins Paradies suchen, gefallen hat, verraten wir euch in unserem Test. Ein temporeicher Einstieg In der Eröffnungssequenz des Rollenspiels lernen wir den Bergungstaucher Rex kennen, der seiner täglichen Arbeit nachgeht und auf dem Grund des Wolkenmeeres nach Schätzen sucht, die er dann gewinnbringend verkaufen möchte. In der Kiste, die er bei seinem jüngsten Beutezug mit nach oben gebracht hat, erwartet ihn allerdings keine wertvolle Beute, sondern ein Krabbentier, das uns ohne Umwege dazu zwingt, das actionreiche Kampfsystem kennenzulernen.