Olympus bringt drei neue Systemkameras
01.07.2011
Der Hersteller optischer und digitaler Produkte
Olympus hat drei neue Systemkameras mit Wechselobjektiven und Doppelkern-Bildprozessor vorgestellt. Während das neue Topmodell E-P3 mit OLED-Touchscreen und umfangreicher Ausstattung daherkommt, sind das Pen Lite und das Pen Mini einfacher aufgemacht. Alle drei Kameras verfügen jedoch über einen Micro-Four-Thirds-Sensor, erreichen eine Auflösung von 12,3 Megapixeln und arbeiten in einem Lichtempfindlichkeitsbereich von ISO 100 bis 12.800. Weiterhin bringen die neuen Systemkameras Verschlusszeiten von 60 bis 1/4.000 Sekunde. Die Blitz-Synchronisationszeit reicht jeweils von 1/30 bis 1/160 Sekunde. Videos können mit 1080i in AVCHD oder Motion JPEG aufgenommen werden.
Der neue Doppelkern-Bildprozessor Truepic VI wird zur Steuerung des Autofokussystems der neuen Pen-Kameras eingesetzt. Er soll insbesondere schnell bewegliche Motive scharf halten. Hier arbeiten die Geräte mit 35 separaten Fokus-Punkten. Bei dunkleren Lichtverhältnissen wird ein AF-Hilfslicht aktiviert, das für die nötige Helligkeit sorgt.
Das Spitzenmodell Olympus E-P3 kommt mit einem drei Zoll großen Touchscreen, der zum Bedienen der Kamera und zur Bildkontrolle verwendet wird. Er verfügt über eine Auflösung von 614.000 Bildpunkten. Der Nutzer kann in seinen Bildern blättern und diese per Fingerstrich vergrößern. Hier lassen sich auch AF-Punkte aktivieren oder aber der Auslöser betätigen. Darüber hinaus kommt das Gerät mit einem eingebauten Blitz sowie einen Blitzschuh und ist mit einem Metallgehäuse ausgestattet. Auf seiner Rückseite wurden außerdem zwei Einstellräder für Blende und Belichtungszeit angebracht. Drei Extra-Tasten lassen sich je nach Wunsch mit beliebigen Funktionen frei belegen. Die Olympus Pen e-P3 wiegt inklusive Akku etwa 370 Gramm und misst dabei 122 x 69 x 34,2 Millimeter. Zusammen mit dem Objektiv 14-42 Millimeter f3,5-5,6 soll sie ab August dieses Jahres für rund 950 Euro (EVP) in den Handel kommen.
Die kleineren Kameras der Reihe verfügen über die wichtigsten Funktionen der E-P3. So sind die Auflösung, der Autofokus und die Verschlusszeiten der Pen Lite (E-PL3) und der Pen Mini (E-PM1) mit denen des Spitzenmodells vergleichbar. Was fehlt ist ein eingebauter Blitz, sodass ein Blitzschuh verwendet werden muss. Während das 3-Zoll-Display der Pen Mini mit 460.000 Bildpunkten kommt, ist das der Pen Lite zwar gleich groß, aber immerhin klappbar. Mit 110 x 64 x 34 Millimetern bringt die Pen Mini rund 260 Gramm auf die Waage. Die Pen Lite wiegt bei 110 x 64 x 37 Millimetern hingegen 310 Gramm. Beide Modelle sollen ab Herbst dieses Jahres verfügbar sein. Herstellerangaben zur Preisempfehlung wurden bisher nicht veröffentlicht.