Zum Gewicht des Bodys.
Zitat: Das Gewicht der Kamera ist allzu groß für diese Art der Geräte...
Sind einem gut 500 Gramm zuviel, sollte man sich eine GF3 kaufen und nur die dafür angebotenen (Plastik?) X Objektive benutzen.
Mit einem 14-130 mm oder 14-50mm Objektiv, die Glasoptiken haben, was der Bildqualität zu gute kommt, bildet der schwerere Body der G3 ein gutes Kontergewicht zu den schweren, von mir benannten Objektiven und er sorgt damit für eine gute Ausbalancierung der Kamera im Einsatz.
Noch etwas: Kommt man aus dem Kompaktkameralager, dauert es eine ganze Weile bis man sich mit dem verschachtelten Menü und oft versteckten Einstellmöglichkeiten zurecht gefunden hat. Legt man sich dann aber seine Lieblingseinstellungen - bei mir ist es z. B. Makro in 4:3 und Landschaft im 16:9 Format - mit der gewünschten ISO Einstellung auf C1 und C2, gibt es keine Probleme mehr. Ohne groß nachdenken zu müssen, kann man losballern und es gelingt einem jedes Bild in sehr guter Qualität!
Ach ja, mit den noch kleineren Sony Bodys, als die der Lumix GF3 Serie, können Männerhände wohl kaum fotografieren und sie sind mit guten Zoomobjektiven mit Glasoptiken extrem kopflastig! Achtung! Sehnenescheidenentzündung oder Tennisarm!
Der Kamerabody ist natürlich deutlich kleiner, als der einer der üblichen SLRs. Für Männerhände ist er darum deutlich besser geeignet!!! Außerdem sieht er - abgesehen von den Lumix X Objektiven, die sehr klein und leicht (Plastik?) sind, mit den sonstigen Objektiven, optisch einfach besser aus und außerdem nicht so extrem kopflastig!! Objektive: Man sollte die G3 ohne das Kitobjektiv 14-42mm kaufen. Mit dem 14-45mm macht sie eindeutig die besseren Aufnahmen. Wenn einem die Bildqualität dieses Objektivs noch nicht ausreicht, muss man allerdings etwas tiefer in die Brieftasche greifen und sich das Leica 14-50 F2.8 -3.5 gönnen. Damit gelingen dann auch Fotos aus der Hand bei schlechtem Licht! Für den Bereich 14-50 oder analog 28-100mm ist es mein absoluter Favorit!
Ist man Zoomfreak, wie ich, bevorzuge ich das Lumix 14-140mm analog 28-280mm. Da ich es ohnehin nur bei schönem Wetter einsetze, reicht dafür die relativ schlechte Lichtstärke von F4.0 - 5.8 aus um gute Fotos zu bekommen.
Negativ anzumerken wäre eigentlich nur: Bei Sonnenschein kann man das Display vergessen! Aber dafür hat die G3 im Gegensatz zu den kleineren GF3 und GF5 Modellen, einen tollen, optischen Sucher! Für die Möglichkeit auf dem Display zu touchen, daran können sich sicher wirklich nur junge Aufsteiger aus der Handy- oder Kompaktkameraszene begeistern. Für mich persönlich nichts als ein Gag. Das Displayglas sieht schon nach ein paar Touchereien aus, wie Sau. Das Auslösegeräusch. Es klingt so nach Plastik, das man sich dafür schämen muss. Außerdem ist die Auslöseverzögerung alles andere als schnell! Preis: Mit meiner Ausstattung kaum billiger, nur kleiner, als eine gute Einsteiger SLR. Gute Objektive kosten eben. Aber sie machen das Bild. Jedem Knipser empfehle ich eine der Lumix TZ Modelle ab Lumix TZ8. Die ist für mich immer noch eine des besten Kompaktmodelle auf dem Markt und sie ist preislich ein Taschengeldmodell!
Bei dieser Kamera kann man nur bis ISO 800 ordntliche Bilder kriegen. Das Gewicht der Kamera ist allzugroß für diese Art der Geräte, meistenfalls wird das vergessen (sogar in den technischn Daten) und das ist ein heimtückischer Werbetrick von Panasonic. Gehäuse ist glatt und wirkt billig. Der Preis entspricht nicht der Erwartung. Lieber NEX7 von Sony, wenigstens wird der Preis einigermaßen stimmen.
Hab mich für MFT-Ssystem entschieden wegen der von Oympus zu erwartenden hochwertigen Optiken. die Kamera liegt, trotz der kompakten Maße, sehr gut in der Hand. Viel besser als so manche SLR namhafter Marken. Das Einstellrad ist zu fummelig, tut's aber natürlich. An den Touchscreen muß und kann man sich gewöhnen. Vieles ist Spielerei, doch nach einer Eingewöhnungsphase hat man auch als Profi-Fotograf alles was man braucht. Die Bldqualität ist hervorragen. Die diversen Tests der Kamera, wonach die Bildqualität bis ISO 400 praktisch identisch sein soll, sind allerdings nicht nachvollziehbar. Im Niedrigkontrastbereich ist der Unterschied bereits von ISO160 auf ISO200 deutlich erkennbar. In der Praxis spielt das allerdings keine große Rolle. Bis ISO 1600 ist die Bildqualität hervorragend. Für gröbere Nachbearbeitungen würde ich allerdings im RAW-Format aufnehmen, die jpg sind von begrenzter Farbtiefe. Für die Zukunft würde ich mir wünschen ein griffigeres Einstellrad sowie eine niedrigere Komprimierungsrate bei jpg oder eine dynamikerweiterung a la HDR.