Wegen des günstigen Preises kaufte ich die G3 mit dem Kitobjektiv vor 8 Wochen. Bis dahin nutzte ich die Bridge FZ150 mit guten Erfolgen.
Mit der G3 erhoffte ich mir etwas schärfere Bilder für A2/40 x 60 cm-Ausdrucke. In der Hinsicht wurde ich nicht enttäuscht: Mit den beiden Objektiven Lumix 1,7/20 pancake (100g) und Olympus 4-5,6/40-150 (190g) liefert die kleine G3 sehr hoch aufgelöste, randscharfe Bilder.
Leider sind beide ohne Stabi, aber vergleichbar gute Linsen gibt es für MFT zu den Preisen zwischen 320.- und 151.- leider nicht. Das billige Set-Objektiv 14-42 ist nur in der Bildmitte scharf.
Zur Handhabung der G3: Sie liegt nicht gut in der Hand und ist glatt. Zur Sicherheit lege ich deshalb immer den Trageriemen um den Hals. Witzig, der klappernde Schlitzverschluss. Bei hellem Umgebungslicht ist sowohl der Sucher, als auch der Monitor zu dunkel. Daran gewöhne ich mich nur langsam. Der Sucher ist allerdings erheblich klarer und schärfer, als an meiner FZ150. Die Bridge hat dafür einige handfeste Vorteile: Sie lässt sich, wie gesagt, besser halten, löst leiser und, bei Serien viel schneller aus. Zudem braucht man nie Objektive wechseln und auch das Menü ist einfacher und schneller bedienbar. Der Brennweitenbereich des Leica-Zooms ist sowohl im WW, als auch im Telebereich deutlich üppiger, als bei meiner neuen G3 mit 3 Objektiven!
mit dem 14-45mm TOP, mit dem 14-42mm durchschnittlich
Die Kamera ist wirklich super, aber nicht mit dem normalen KIT-Objektiv 14-42mm, da ist Sie durchschnittlich (die Optik hat maßgeblichen Einfluss auf die Bildqualität, ist eigentlich klar, sehe aber oft Semiprofessionelle Kameras von Canon oder Nikon mit Setlinsen...da frage ich mich schon....). Mit dem wirklich hochwertigen 14-45 gestochen scharfe Bilder bis zum Rand und ausreichend schnell. Ich gebe hier 5 Sterne für die Kamera, 5 Sterne für das 14-45mm und würde 3 Sterne für die Kombi G3 mit 14-42mm geben.
leider für mich nicht zufriedenstellend
nun 8 monate in gebrauch neben der nikon d90 mängel wie folgt: akkulaufzeit recht kurz, beim zoomen während man filmt immer ruckler weil das drehzoom 14--42 zu schwergängig, das touchsreen kann man versehentlich bedienen, wenn man die CAm umgehängt vor der brust trägt mit den fatalen folgen, dass jedesmal , wenn der hemdknopf das touchsreen berührt eine aufnahme gemacht wird oder noch schlimmer, man sich unverhofft viele bilder löscht, automatischer eye start/umschaltung des elektr. suchers fehlt. diese eigenschaft hatte schon meine alte minolta D5 sowie alle wechselobjektive besonders das 14--142 unangemessen überteuert
Die Kamera macht bei Außenaufnahmen und mit Blitz phantastische Bilder, gerade im RAW Modus. Bei wenig Licht (Konzertfotografie, Theater ...) ist sie -da muß ich meinem Vorredner Recht geben- nicht der Hit. Hier fehlt es aber auch an sehr lichtstarken Objektiven, z.B. 1,4/24, 1,4/50, 1,4/85, 1,8/135 etc. Es gibt gerade ein 1,7/20. Damit sind Lowlightaufnahmen schon eher machbar. Die Farben sind bei wenig Licht nicht der Hit. Deshalb empfiehlt es sich mit der G3 Außen- oder Blitzaufnahmen zu machen. Für andere Aufgaben habe ich noch ein Canon EOS-System. Was ich nicht verstehe ist, warum Panasonoic bei der G3 und GH2 solch ein übles Kitobjektiv beilegt wie das 14-42. Das ist mechanisch eine Katastrophe und super billig verarbeitet. Hier sollte man endlich mal ein gescheites Standardzoom, z.B. 4/12-50 mm (=4/24-100 mm) entwickeln. Durch das schwache Objektivangebot und die mäßigen Lowlightfähigkeiten bleibt es eine Amateurkamera. Leider!
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