Testurteil: "90%"
Test: Einzeltest: Panasonic Lumix DMC-G5 mit 14-42 mm [Foto: MediaNord]
Zitat: Pro: + Ergonomisch geformtes, kompaktes Gehäuse
+ Schneller, exakter Kontrast-AF – auch bei Video
+ Hohe Serienbildrate
+ Hervorragende Videofähigkeiten (insbesondere mit PZ-Objektiven)
Contra: - Bildqualität nur bis ISO 1.600 gut
- HDR-Funktion nicht sehr wirkungsvoll
- Akku ein wenig schwach
- Kein Anschluss für externes Mikro
Panasonic liefert mit der Lumix G5 eine rundherum handliche Systemkamera ab, die als Fotoapparat wenig Höhen und Tiefen aufweist, als Videokamera dagegen begeistern kann. Das im Vergleich zur Vorgängerin deutlich stärker ausgeformte Gehäuse lässt die G5 gut in der Hand liegen. Dank ihres berührungsempfindlichen Displays ist die Kamera flott zu bedienen, nur Ausflüge ins Hauptmenü geraten etwas langwierig. Die G5 bietet einen verblüffend schnellen Kontrast-AF, mit dem sie genauso rasch scharf stellt wie vergleichbare DSLRs. In Verbindung mit einem Powerzoom-Objektiv führt sie die Schärfe beim Videodreh zügig und ohne lästiges Pumpen nach. Zudem ermöglichen die Objektive mit Motorzoom gleichmäßige, lautlose Zoomfahrten. Der Ausstattungsumfang der G5 ist gut bis sehr gut und lässt sowohl unbedarfte Fotografen als auch Foto-Amateure kaum etwas vermissen. Ausgestattet mit einem Micro-Four-Thirds-Sensor vermag die G5 indes bei der Bildqualität nicht ganz mit der APS-C-Konkurrenz mitzuhalten. Zwar unterdrückt die Kamera Bildrauschen wirkungsvoll, spätestens jenseits der ISO 1.600 führt die kräftige Rauschreduktion jedoch zu sichtbarem Detailverlust. Kann man auf ausgesprochene High-ISO-Fähigkeiten verzichten, empfiehlt sich die G5 für alle, die sich eine kompakte System- und Videokamera in einem Gerät wünschen.