Das Spiel wirkt hochwertig und ist durch die Farben und wirkt durch diehochwertig verarbeiten Plättchen sehr ansprechend.Das Hauptthema des Spiels ist der Klimawandel.Jeder vertritt eine Nation und muss sich auf dem Klima Gipfelverantworten. Dort muss für das eigene Land gekämpft und debattiertwerden.Hier geht es tatsächlich darum sich wie ein Politiker vor den Mitspielernaufzustellen und seine rede zuhalten. Ist absolut Geschmackssache.... Meineist es leider nicht.Wer gerne diskutiert und alles ausführlich bespricht wird hier seinen Spaßhaben, wer darauf jedoch keine Lust hat und eher im Hintergrund agiert,der sollte Spiel liegen lassen.Die Spielidee ist toll, das Spiel selber auch.... Man muss es nur mögen.
Tolles Spiel, dass Politik und Lobbyarbeit nachbildet
Bewertet wird Pegasus Spiele 57801G Kyoto (deutsche Ausgabe) (Deep Print Games)Thema und Ziel des Spiels.Wir befinden uns auf der Weltklimakonferenz, am Rand des ökologischen Zusammenbruchs bist du für dein Land dabei.Der Spielplan zeigt drei Arten von Umweltschäden an:Tiersterben (5 Tiere), Erderwärmung (6 Thermostufen) und Luftverschmutzung (6 Wolken) und eine Punkteliste, die am Spielende wichtig ist.48 Wohlstandskarten, die eine von 3 Schadensarten und einen CO2 Wert anzeigen. Meistens wird noch eine von 6 Lobbyarten (Agrarlobby, Öllobby, Autolobby, Stahllobby, Atomlobby und Chemielobby) vermerkt.Außerdem gibt es noch24 Studienkarten, 1 Pult mit Aufbauanleitung, 1 Vorsitzkarte, 1 Zentralkarte, 20 Agendakarten,63 Eine-Million-Dollar-Scheine (na wenn das kein Vermögen ist).6 Flaggenmarker, 6 Flaggen und 6 Halter:Spielvorbereitung:Spielplan in die Tischmitte legenDie 5 Tiere mit der Vorderseite nach oben, beliebig auf dem Globus verteilen. Und so weiter. Wird sehr gut beschrieben:Kyoto verläuft über 12 Verhandlungsrunden, wenn nicht zuvor eine Art von Umweltschaden ihren kritischen Wert erreicht.Ein hoch komplexes und überaus intelligentes Spiel. Auch 10-Jährige können da mitspielen. Sie werden sensibilisiert und entdecken Politik und Lobbyarbeit.Uns gefällt das Spiel unheimlich gut. Motiviert zu tollen Gesprächen und Diskussionen.Von uns gibt es begeisterte 5 Punkte.
Passend zur Umweltthematik, welche leider etwas im Hintergrund geraten ist
Das Brettspiel hat mich aus 3 Gründen sehr angesprochen: Money, Umwelt und das Wort "Kyoto", was ich mit Japan Identifiziere. Die Entscheidung dieses Brettspiel testen zu dürfen, bereue ich nicht, denn ganz im Gegenteil, dieses Spiel ist erwachsener als erwartet, was die Empfehlung nicht so ganz trifft.Eine notwendige Klimakonferenz erwartet uns in dem schönen Kyoto. Aber welches Land vertreten wir? Dies kann man sich vor dem Spielbeginn aussuchen und zur Auswahl hat man die Möglichkeit zwischen: USA, China und Europa sowie die Länder: Russland, Kanada, und Australien. Das Problem? Ganz klar - Klimakrise, welche bewältigt werden muss und mal etwas anderes ist, als jeden Tag die Fallzahlen von Corona und Co. hören zu müssen. Spielbar ab 3-6 Spieler.»Inhalt«- Zwei Platten, wo jeweils die vorgegeben Sachen rausgedrückt werden können- Ein Stapel Money (Geld), welches vor dem Spielbeginn verteilt werden muss (siehe Anleitung)- Ein Set Karten, welche verschiedene Werte und Aufgaben beinhalten- Ganze 2 Anleitungen, welche auch unbedingt gelesen werden müssen, denn ohne diesen Zettel, da kommt bei uns keiner so richtig zurecht»Schwieriges Spiel, welche meiner Meinung zu niedrig angesetzt ist und Kinder überfordern könnte«Das Spielprinzip wird gut und einfach erklärt, keine Frage. Allerdings sehe ich das Potenzial eher bei dem Erwachsenen und nicht bei Kindern. Die Empfehlung liegt ja bei ab 10 Jahren und ich bezweifle, dass sich ein Kind in dem Alter so sehr mit Konflikten und Handelsrouten sowie Verträgen beschäftigen will, sondern eher die Idee toll findet und es um das Klima geht. Dennoch ist es ein interessantes Spiel, welches einem zeigt, was passiert, wenn sich Nationen nicht einigen können und dadurch nach und nach die Welt Schaden nimmt. Scheitern die Verhandlungen, dann können Tiere sterben, Temperatur zeigt oder die Luft wird verschmutzt.Das Ziel ist es, dieses zu umgehen und die Klimaziele der Länder zu erreichen und dabei auch die eigenen Ziele, welches sein Land vertritt, zu erreichen. Hier setzt das Spiel auf Diskussion Bereitschaft, Durschlagkraft und gute Argumente, was man für das Leben mitbringen muss. Das alles dann noch innerhalb von einer gefristeten Zeit, da kommen Among Us Gefühle hoch, wo man auch nur bedingt Zeit hat, seine Meinung und Standpunkt zu vertreten. Wer gewinnt am Ende, wenn man die Welt retten will? Der, der am meisten Punkte gesammelt hat und sich am besten dabei angestellt hat, oder werden es am Ende doch Jeff B. oder Elon M.? Spaß beiseite, aber trotzdem macht das Spiel viel Spaß, wenn man sich über das Klima Gedanken macht.Hier kommt auch der Punkt, wo ich das ab 10 Jahren nicht so ganz nachvollziehen kann. Man muss viel mitbringen, um sich da durchzusetzen, ansonsten fühlt man sich etwas frustriert und vor allem für kleine Kinder ist das sehr ungemütlich. Hier gebe ich eher meine Empfehlung ab 14/16 raus, welche sich sicherlich in der Schule schon einiges mit dem Thema auseinandergesetzt wurde. Außerdem kann man dadurch seine Selbstsicherheit fördern und kommt manchmal aus sich heraus.»Fazit«Ein gelungenes Spiel, welche das verkörpert, was die Klimakrise darbietet und für viel Spannung, Aufregung und Streitereien sorgen kann, wenn die politischen Meinungen - auseinandergerissen werden. Deswegen empfehle ich eine Anwendung für Erwachsene, da die Kinder zum einem das Interesse sicherlich schnell verlieren und zum anderen, weil sie sich eventuell zu sehr überfordert fühlen. Jede Runde sorgt für viel Gesprächsstoff und interessante Sichtweisen, wie jeder Mensch seine Sichtweise zum Klima sieht und deren Interessen vertreten wird. Die Verarbeitung des Brettspiels ist auch super und man kann leicht und einfach die jeweiligen Teile herausdrücken. Hier hat Pegasus sich ein interessantes Spiel ausgedacht, welches das Kernproblem der Welt verkörpert.
Witzig mit viel schwarzem Humor, eher für Erwachsene und sehr kommunikativ
Dieses Spiel hätte einen Preis für seinen schwarzen Humor verdient. In Kyoto- Money Makes The World Go Down ist man der Vertreter einer Nation, gefangen im Zwiespalt seinen Landsleuten möglichst viel klimaschädlichen Luxus zu ermöglichen, die Umwelt zu retten und trotzdem seine finanziellen Schäfchen ins Trockene zu bringen, Lobbyismus sei dank.Das Spiel läuft so ab: in jeder Runde ist eine andere Nation Vorsitzende/r der Klimakonforenz, dafür gibt schon mal schön Geld. Ansschließend sucht man sich eine von 2 Umweltstudien aus und versucht bei den anderen Nationen das Durchführen dieser Studie durchzuboxen (oder auch nicht...). Das kostet aber Geld und Wohlstand, und manchem läuft es entgegen der zu befriedigenden Lobbyinteressen. Dabei wird schamlos bestochen, gehandelt, die Initiative errgriffen... was auch immer einem nützt. Und zwar 90 Sekunden lang (ein Handytimer, Eieruhr o.Ä. wird für das Spiel benötigt). Klappt das, prima, gut für die Umwelt. Wenn nicht wird es heißer, Tiere sterben aus oder die Luft verschmutzt. Erreicht einer dieser Werte einen kritischen Wert, ist das Spiel sofort vorbei, ansonsten dauert es bis die Klimakonferenz erfolgreich war, sprich alle Studien besprochen und verhandelt sind.Wer am Ende die meisten Punkte hat, ist im Falle der erfolgreichen Konferenz Sieger. Im Falle der gescheiterten Konforenz der Spieler mit den zweitmeisten Punkten, da dieser am besten die Balance aus kein Umweltverschmutzer sein und wirtschaftlichem Prosperieren gehalten hat.Nach 3 Runden kann ich sagen, dieses Spiel ist eher für kommunikative Spieler, Spieler die schwarzen Humor mögen und offen sind für Spiele, die keinen typischen Aufbau-Strategie-Regeln folgen.Positiv (und konzeptuell gut umgesetzt) ist, dass Pegasus hier eine zu faltende Pappschachtel für die Marker beigelegt hat, statt dem Spiel die üblichen Plastikbeutel beizulegen.Man muss schwarzen Humor mögen und damit leben können, dass hier der Erfolg eher weniger von Logik udn Planung als von verhandlungsgeschick abhängig ist, aber wenn, dann ist das Spiel ein Kracher.
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