Wir nutzen den Homecooker in unserer WG. Es handelt sich hierbei um eine Küchenmaschine, die aus zwei Teilen besteht, einen Topf mit Induktionsplatte Rührarm und Dampfaufsatz und einem Schneideturm.
Den Schneideturm benutzen wir fast nicht, weil er zum per Hand spülen etwas scharfkantig ist.
Der Homecooker selbst erleichtert einem das kochen und hält das Essen super warm.
Er ist gut geeignet für Gerichte die lange gekocht werden bzw regelmässig gerührt werden sollten, Teige etc kann er nicht zubereiten.
Toll ist die Tatsache, dass man die Gerichte warmhalten kann, wenn man zu unterschiedlichen Zeiten heimkommt ist das echt praktisch und angenehm!
Für uns ist das Fazit, dass wir mehr und gesünder kochen und das Gerät ist fast täglich in Gebrauch, man sollte unbedingt bedenken, dass man sich etwas umstellen muß, was die Kochtechnik betrifft, aber wenn man mal die Grundfeatures bzw. Garzeiten kennt bekommt man ein gutes Gefühl für Eigenkreationen.
Wir sind mittlerweile soweit dass wir schon im Gefühl haben welche Temperatur wir brauchen und wie lange es dann dauert.
Also dieses Gerät hat mich am Anfang nicht überzeugt weil ich gar nicht zu schätzen wusste was es alles kann.....wir mussten uns also erst aneinander gewöhnen ;-) der Homecooker erleichtert einem das kochen, er ist definitiv kein Backhelfer.....das war mir im Vorfeld nicht ganz klar. Aber das macht auch nix! Ich koche, dämpfe, brate und setze in Ihn vielen Bereichen ein. Er hält das Essen super warm, ist also optimal wenn Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen...er ist auf jeden Fall eine Bereicherung. Was ich kaum nutze ist der Schneideturm...ich bin mehr ein Messer Brett Junkie ;-) Aber das Hauptgerät ist fast täglich im Einsatz! Wirklich ganz große Klasse!
Was ich mir wünschen würde, wäre eine bessere Anleitung also eine über Garzeiten, einen Schaber und eine zweite Rührstufe aber ansonsten hab ich nix zu meckern.....
vielseitiger Küchenhelfer
Ich habe den Philips Homecooker zwar erst seit 14 Tagen in Gebrauch, möchte ich aber nicht mehr missen. Der Homecooker besteht aus zwei Geräten: Einem "Kocher" mit einem 3 L fassenden Kochtopf mit einem Rührarm, einem Nudeleinsatz, einem Dampfkorb, einer Dampfschale und einem Glasdeckel mit Dampfventil. Das zweite Gerät ist ein Schneideturm, zu dem 5 verschiedene Schneidescheiben gehören: eine grobe Raspelscheibe, eine feine Raspelscheibe, eine feine Schneidescheibe, eine grobe Schneidescheibe und eine Julienne Scheibe. Die Bedienung des Homecookers ist ganz einfach. Der An- und Ausschalter ist hinten links. Auf dem vorderen Display kann man links die Temperatur von 40 bis 250 °C und rechts die Zeit von 1 bis 99 Minuten einstellen. Außerdem links vorne im Displayfeld wird der Rührarm angestellt und rechts vorne ist die Start / Pause Taste. Durch die große Temperaturspanne kann man mit dem Homecooker auftauen bei 40 °C, warm halten bei 70°C, garziehen bei 90 °C, kochen bei 110 °C, Dämpfen bei 130 °C, braten bei 175 °C und Turbo, zum anbraten und schnellen erhitzen bei 250 °C. Bei Gerichten, die oft gerührt werden müssen und sonst leicht anbrennen schaltet man den Rührarm ein, so muss man nicht immer selbst dabei stehen und rühren, hat Zeit für andere Sachen. Der Topf hat einen Inhalt von 3 l, das reicht gut für 4 -5 Personen. Damit man immer gut sehen kann, welche Menge sich im Topf befindet, ist im Topf eine Skala bis 3 l Höchsteinfüllmenge gut sichtbar angebracht .Obwohl sich in der Topfmitte eine Säule befindet, auf die man den Rührarm steckt, kann man gut mit einer Suppenkelle in den Topf hinein. Im beiliegenden Rezeptheft gibt es 20 Rezepte für den Homecooker. Wenn man erst mal ein bis zwei Gerichte nach dem Rezeptheft gekocht hat, weiß man schnell, für was man welche Tempertur einstellen muss und kann auch eigene Gerichte im Homecooker zubereiten. Ganz begeistert bin ich vom Milchreis kochen im Homecooker, da braucht man nicht dauernd dabeistehen und rühren und Angst haben, dass es hinterher doch anbrennt. Mit dem Homecooker stellt man einfach gemäß dem Rezept die Temperatur und Zeit ein und der Milchreis wird schön cremig und brennt nicht mehr an. Zum Nudeln kochen oder zum Dämpfen größerer Mengen kann man den Nudelkorb verwenden. Nachdem man Wasser in den Topf gegeben hat, wird der Nudelkorb einfach auf die mittlere Säule, auf der sonst der Rührarm gesteckt wird, aufgesteckt… zum Schluss noch den Glasdeckel drauf. Dadurch dass die Nudeln, oder das Gemüse im Nudelkorb gegart werden, braucht man zum Abgießen kein extra Sieb. Wenn man den Nudelkorb anhebt, läuft die Kochflüssigkeit direkt in den Topf ab. Den Dampfkorb kann man gut für kleine Mengen benutzen. Die Dampfschale eignet sich gut zum Dämpfen empfindlicher Zutaten, z.B. Fisch. Wenn man ein ganzes Menü zubereiten möchte, kann man den Nudelkorb, den Dampfkorb und die Dampfschale in einem benutzen. Allerdings kann man den Topf dann nicht für eine weitere Speise nutzen. Der Schneideturm lässt sich neben dem Homecooker platzieren, damit man geschnittene Speisen direkt in den Topf hinein schneiden kann und keine weiteren Behälter braucht. Die einzelnen Scheiben lassen sich ganz einfach mit einem Klick am Scheibenhalter anbringen und entfernen. Mit dem Schneideturm kann man auch sehr gut und schnell Zutaten für einen Salat schneiden. Dafür stellt man eine nicht zu niedrige Schale direkt an den Schneideturm, weil die Zutaten sehr schnell geschnitten sind, muss man Acht geben, dass man eine Schale mit genügend Volumen verwendet. Man kann zwei verschiedene Geschwindigkeiten wählen .Mit den Schneideoder Raspelscheiben kann man auch Käse z.B. für Aufläufe schneiden. Ich habe auch schon Kartoffeln mit einer groben Raspelscheibe für Kartoffelpuffer geraspelt, das ging sehr schnell und ohne Probleme.
Der Homecooker ist ein ganz vielseitiges Küchengerät, was die Kocharbeit und Schneidearbeit erleichtert.
Ich habe den HomeCooker nun seit 14 Tagen täglich im Gebrauch; mindestens einmal am Tag, manchmal zweimal. Daher glaube ich mir nun genug ein Bild von ihm gemacht zu haben um hier meine Erfahrungen mitzuteilen:
Nach anfänglicher Skepsis beim Auspacken gefällt er mir sehr gut und da ich gerne koche macht es mir auch Spaß mit ihm ein wenig herumzuexperimentieren.
Er hat mir aus vielen einfachen Zutaten wirklich tolle Sachen gezaubert und das Beste ist, ich musste nicht daneben stehen. Ich sehe ihn bisher allerdings nicht als notwendiges Küchengerät welches meine Kochgewohnheiten revolutioniert sondern eher als hilfreiche Ergänzung. Es gibt Gerichte bei denen er wirklich ein wahres Wundergerät ist, da ich mich gar nicht mehr um mein Essen kümmern muss wie Milchreis, Risotto oder Eintöpfe. Das sind halt die Gerichte wo man sonst daneben stehen muss und ständig rühren.
Allerdings braucht man bei den meisten restlichen Gerichten die gleiche Zeit wie mit dem normalen Topf, wobei natürlich der HomeCooker-Topf rührt und ich dafür nicht in aller Eile sondern ganz in Ruhe das Gemüse schneiden kann und alles andere vorbereiten bzw. die Küche sauber machen kann.
In einfachen Worten zu sagen:
Es ist ein Topf der selber rührt. Nicht mehr und nicht weniger. Dies hört sich erst nicht besonders an, aber da die Temperatur regelbar ist bleibt mir viel mehr Zeit mich nebenbei um andere Sachen zu kümmern, in denen ich sonst daneben gestanden hätte und aufgepasst das nichts anbrennt. Und wenn ich doch mal in der Küche bleibe habe ich aber eine tiptop saubere Küche noch bevor das Essen auf dem Tisch steht - denn das kann ich locker in der Zeit dazwischen erledigen. Ebenso während ich z.B. Fleisch anbraten muss für Pfannengerichte: Diese rührt der HomeCooker von alleine und ich kann in der Zeit das Gemüse putzen und schneiden. So kann ich effektiv arbeiten und verschwende keine Zeit, die leider manchmal echt zu knapp bemessen ist. Wer hier kürzere Kochzeiten erwartet ist leider falsch. Der HomeCooker braucht in meinen persönlichen Erfahrungen genauso bis ein wenig mehr Zeit.
Daher mag ich ihn sehr gerne und er regt mich dadurch, dass er aufgrund seiner Größe immer draußen steht, mehr an, frisch zu kochen statt etwas aufzuwärmen wenn es schnell gehen muss. Wenn ich allerdings den Preis bedenke bin ich nicht sicher ob ich ihn weiterempfehlen kann denn für den Mehrnutzen ist er doch etwas sehr teuer. Ich bin bereit gerne Geld für hochwertige Geräte auszugeben wie auch z.B. bei meiner Kitchenaid (deren Anschaffungskosten ich NIE bereut habe und jederzeit wieder ausgeben würde!) aber hier würde ich aktuell sagen, ich wäre vom Preis-Leistungsverhältnis etwas enttäuscht. Besonders der Schneideturm gefällt mir nur mittelmäßig. Er schneidet zwar schnell und sauber mein bisheriges Gemüse, allerdings gefällt mir das Material der Zusammensteckelemente gar nicht. Hier empfinde ich es als gespart, dass zum Beispiel dieses Flügel-Abstandsteil aus einfachem dünnem Plastik ist. Ich habe jedes Mal Sorge ob ein Flügel mal abbricht oder im laufe der Zeit durch den Geschirrspüler brüchig wird. Ebenso stellte ich fest, das wenn man hartes Gemüse (zb. Karotten) einfüllt und zu fest drückt, sich die ganze Halterung (auf der die Schneidescheibe liegt) nach unten biegt. Das darf meiner Meinung nach nicht sein. Gemüse schneiden geht mit dem Turm allerdings sehr schnell! Sogar so schnell das ich mir wünschte, es würde noch eine langsamere Stufe geben da ich nicht hinterherkomme nachzufüllen. Die Messer sind sehr scharf und wenn ich mir meinen Daumen ansehe etwas ungesichert scharf :-)
Da ich eine Kitchenaid Gemüsetrommel habe bin ich da sehr verwöhnt und nutze den Turm so gut wie gar nicht. Mein Interesse galt aber von Anfang an eher dem HomeCooker und ich würde es sogar allgemein sinnvoller halten wenn Philips ihn einzeln verkaufen würde mit der Option den Schneideturm als Zubehör oder Paket zu erwerben.
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