Geniales Teil, ich liebe das Design. Die Verarbeitung ist nicht umbedingt auf 0,01mm genau aber das macht er mit dem Design wieder gut.
ich hatte mich lange gesträubt mir einen "brettspieler" zu kaufen, habe mich dann trotzdem für RP2 entschieden weil meine Preisbudget bei ca. 500 € lag. Der Aufbau und Justage war schnell erledigt ( ca. 15 min ). Überrascht war ich vom ruhigen Lauf trotz fehlendem Massekabel. Ich betreibe den RP2 über einen Phonovorverstärker am Line-Anschluss und die Qualität ist meiner Meinung sehr gut. Kein Rumpeln, keine Laufgeräusche selbst beim nahen Hinhören. So macht Platten hören wieder richtig Spass. Vielleicht bringt ein Upgrade des Tonabnehmers noch mehr Qualität, das ist das Einzige was ich bemängele, das de Spieler mit einem relativ preiswertem TA ausgeliefert wird. Trotzdem 5* und eine Kaufempfehlung.
Gut designter, angenehmer Spieler
Da es bisher leider lediglich eine Rezension des Gerätes gibt, dachte ich mir, meine (zugegeben gänzlich abweichende) Erfahrung einmal abzugeben:Ich selbst war vor dem kauf zunächst skeptisch aufgrund der sehr negativen Produktrezension. Nach einiger Recherche einschlägiger Testberichte, die nahezu einstimmig sehr positiv und mit einem tadellosen Preis-Leistungsverhältnis als Bewertung abgeschlossen haben, habe ich mir den Spieler bestellt. Im Ergebnis kann ich jedenfalls die positiven Testergebnisse bestätigen.1.Die ursprünglich mitgelieferte Rega Carbon Nadel / Tonabnehmer ist das Rega Standard Modell und als Einsteiger Variante sicherlich in Ordnung und mit vergleichbaren Systemen in dieser Preiskategorie (z.B. Ortofon Nadel 10 OMB) klanglich auf der Höhe. Wie in nahezu sämtliche Fachempfehlungen nachzulesen, führt der Wechsel auf eine Rega BIAS 2 zu erheblichen Qualitätssteigerungen insb. im Mittel- und Höhenbereich.Indem ein automatisches Anti-Skating verbaut ist, kann der Wechsel des Tonabnehmers relativ zügig durchgeführt werden. Einzig die Einstellschablone der Nadel fällt bei anderen Herstellern in der Handhabung durchaus einfacher aus.2.Die Kritik an einem Motorengeräusch insb. im letzten Drittel kann ich nach jetzt 3 Wochen Nutzung nicht bestätigen. Allerdings sind seit der letzten Rezension mehr als 12 Monate vergangen, sodass REGA hier möglicherweise nachgebessert hat. In den zahlreichen Testberichten, die es gibt hat meiner Kenntnis nach jedoch bereits damals kein Tester über ähnliche Probleme geklagt.Bekannt ist jedoch, dass die Abdeckhaube im Betrieb des Spielers (egal ob aufgeklappt oder geschlossen) aufgrund der Plastik-Scharniere (hierzu unten) ein leichtes, mechanisches Dröhnen verursachen oder verstärken kann. Daher lautet die Empfehlung ohnehin: Beim Hören, den Deckel abnehmen.3.Die Abdeckhaube selbst wird mit zwei Plastik-Scharnieren befestigt, die leider keinen sehr stabilen Eindruck machen. Da ich ohnehin die Haube beim Hören abnehme, ist mir persönlich das einerlei gewesen. Hier wäre ein Stern Abzug sicherlich gerechtfertigt gewesen.4.Für ausgiebige Beschreibungen der Klangqualität verweise ich auf die zahlreichen abrufbaren Testberichte. Diese sind häufig als Vergleichstests im Betrieb des Spielers mit der "Standard"- Rega Carbon Nadel gegenüber dem Rega BIAS 2 System aufgebaut, sodass ich mir hier lange Ausführungen spare.5.Im Hinblick auf die Verarbeitung des Korpus, Tonarms, der Motor- und Riemen Aufhängung und des
Tolles Gerät mit ganz kleinen Fehlern...
Hier zunächst einmal mein erster Eindruck vorweg. Details folgen, sobald ich den Plattenspieler eine Weile im Betrieb habe... Außerdem bin ich kein Hi-Fi-Geräte-Nerd. Ich höre gerne Musik und dass durchaus gerne in sehr guter Qualität - aber nicht bin in die letzte Frequenzwelle.Der Planar 2 ist meine zweite Wahl. Vorher bin ich auf ein Gerät mit eingebautem Vorverstärker reingefallen, der sogar teurer war als der RP2 - aber Schwamm drüber, denn heute ist der Brite von Amazon geliefert worden. Ich betreibe ihn mit Teufel Raumfeld M Aktivboxen und dem Rega Mini A2D Vorverstärker.Auspacken und aufstellen sind nahezu kein Problem für einen Laien. Das fest verbaute RCA/Chinch-Kabel hat mich überrascht, weil ich eigentlich hochwertige Kabel zwischen allen Komponenten installieren wollte. Das hätte ich bei dem Gerät nicht erwartet. Auch die Plastik-Scharniere der Haube funktionieren, sehen aber nicht besonders stabil aus. Andere Hersteller benutzen hier beim gleichen Preis Winkel aus Metall. Zusätzlich werden selbstklebende Gummi-Auflagen mitgeliefert, damit die Haube die Grundplatte nicht verkratzt. Ein nettes Detail.Die schwarze Filzauflage in Kombination mit einem schwarzen Zentrierstift aus Plastik (auch das können andere Hersteller besser) machen das Auflegen der Platten schwieriger. Bei meinem alten DUAL war der Stift aus Metall. Ich habe durch das Loch geschaut und so gezielt. Beim Rega muss man mit den Fingerspitzen den Glasteller ertasten, weil schwarzer Stift auf schwarzem Grund nicht oder kaum zu sehen ist.Das Einstellen des Tonarms wird in der Anleitung anhand von Umdrehungen empfohlen (halbe Drehung = ein Gramm). Meine Empfehlung: Unbedingt eine Nadelwaage kaufen - zum Beispiel von Ortofon für ein paar Euro. Das macht diese Prozedur einfach und präzise. Beim Wiegen ist mir aufgefallen, dass der Arm nach außen zieht (Skating), aber das werde ich mir in ein paar Tagen mit Hilfe einer Testplatte genauer ansehen. Angeblich soll der Rega das automatisch ausgleichen. Eine Einstellmöglich habe ich jedenfalls nicht entdeckt. Das ist wiederum sympathisch an dem Gerät: Alles ist einfach, übersichtlich und gut zu bedienen. Keine abschreckende Raketentechnik, die man ja doch nicht benutzt.Zum Schluß noch eine Kleinigkeit: Die weiße Grundplatte erschwert meine Gewohnheit, die Nadel vor dem Abspielen auf Fussel zu untersuchen. Die sind quasi nicht mehr sichtbar. Ich werde mir einen anderen Blickwinkel angewöhnen müssen. Wer staubfrei spielen will, sollte
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