Testurteil: "6.0/10"
Test: Einzeltest: Taxi 3 Extreme Rush
Zitat: Pro: + Gute Optik
+ Detailgetreue Nachbildung Londons
+ Atmosphärische Nachtrennen
+ Geringe Hardware-Anforderungen
Contra: - Gewöhnungsbedürftige FahrEngine
- Langweilige Rennmodi
- Mühsamer Aufstieg auf Karriereleiter
- Zum Teil unübersichtliches Streckendesign
Als Taxifahrer durch London zu brettern stelle ich mir nicht besonders lustig vor. Neben viel Konkurrenz im Gewerbe, ist in der Grossstadt auch die ungebremste Hektik los. Da könnten Underground-Rennen möglicherweise gar stresssparend wirken. Bei Taxi 3: Extreme Rush ist das aber so eine Sache. Die Fahr-Engine ist im Vergleich zu anderen Rennspielen nicht sehr intuitiv und einfach. Ausserdem sind die Rennmodi zu wenig abwechslungsreich ausgefallen. Da hilft auch die hübsche Optik nicht, fehlenden Spielspass doch noch zu generieren. Letztlich bleibt mir nur ein Tipp: Es gibt im Moment eine Rennserie, die zu Recht viele (oder auch alle) Lorbeeren einheimst. Wer also ein knackiges Rennspiel will, greift zu Need for Speed: Most Wanted und wird damit höchstwahrscheinlich glücklich. Stell dir vor du hattest einen schlechten Tag. Okay, das passiert schon mal, wenn dann aber auch noch irgend so ein Spassvogel dein superteures und getuntes Taxi klaut, hört der Spass endgültig auf. Es ist Zeit für Rache. Da kommt ein Unbekannter mit einem aufgemotzten Sportwagen gerade recht, der dich in die Underground Racing-Szene Londons einführen will. Ohne grosse Umwege nimmst du das ´Angebot´ als Rookie in einem ganz speziellen Rennstall an und versuchst dich fortan als Taxifahrer auf Abwegen. So in etwa sieht das Szenario zu Beginn von Taxi 3: Extreme Rush aus. Eine Story zu einem Rennspiel kann bestimmt nie schaden, das wissen wir spätestens seit dem sagenhaften Siegeszug der Need for Speed-Serie. Es scheint fast, als wollten sich die niederländischen Entwickler von Team 6 Studios da ein Stück vom (Erfolgs-)Kuchen abschneiden.