Testurteil: "88%"
Test: Einzeltest: L.A. Noire
Zitat: Und man hat sein Versprechen wirklich wahr gemacht: L.A. Noire ist tatsächlich etwas komplett anderes als ein GTA-Spinoff in den späten 1940er-Jahren. Hier zählen Lug, Betrug, das Spiel mit der Wahrheit, nicht die Knarre, die ihr in der Hand haltet. Kritikpunkte hat der Titel allemal, das kann man nicht leugnen. Aber bevor ich mir allzu sehr den Kopf darüber zerbreche, was L.A. Noire falsch macht, kommt mir schon das Monument aus Pluspunkten in selbigen. Es mag anfangs nicht ersichtlich sein, was man vom Team Bondi-Titel halten soll und viele könnten den Fehler machen, zu früh der voreiligen Langeweile zu verfallen, weil ausnahmsweise mal keine Sachen im Sekundentakt in die Luft fliegen. Richtig handelt der, der L.A. Noire eine Chance gibt. Mit der Zeit weiß das Geschehen nämlich nicht nur zu begeistern, sondern auch zu fesseln, was unter anderem an den cleveren Dialogen liegt. Der größte Pluspunkt ist aber - und es sei nochmals erwähnt - die lebensecht wirkenden Gesichter. Denn ohne die würden die im Gegensatz zu anderen Titeln ausnahmsweise mal im Fokus stehenden Verhöre nur die zweite Geige spielen und könnten nicht mal im Ansatz funktionieren. Ich selbst habe L.A. Noire übrigens in Schwarz-Weiß gespielt, diese Empfehlung kann ich euch nur mit auf den Weg geben.