Flott, nervenaufreibend und mit großem Langzeitspaßfaktor. Ideal für 2 Spieler.
Man könnte sagen: eine Mischung aus Carcassonne und Mensch-ärgere-Dich-nicht.
Wir haben den Tipp einer Rezensentin beherzigt und haben das Spiel gleich doppelt gekauft, spielen es aber nur zu zweit. Mit einer kleinen Änderung der Spielregel ist die Herausforderung größer geworden und ich muss sagen, Taluva ist zur Zeit unser absolutes Lieblingsspiel. Es ist ein echter Wettlauf, weil es ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen ist.
Die Spielregeln dürften im Groben bekannt sein.
Nun ein paar Kleinigkeiten, die wir für uns geändert haben:
- Der Tempel darf (wie auch der Turm) erst ab der 3. Ebene gebaut werden. Die Siedlung muss dabei nach wie vor aus mind. 3 Feldern bestehen. Ein Turm zählt ebenfalls als Siedlungsfeld.
- Nach einem Vulkanausbruch werden die Hütten nicht aussortiert, sondern gehen an den jeweiligen Eigentümer zurück, der sie wieder wie gewohnt einsetzt.
- Sieger ist der Spieler, der ALLE seine Gebäude verbauen konnte (nicht nur 2 Sorten).
- Wenn keiner der Spieler es schafft, alle seine Gebäude zu verbauen, dann endet das Spiel, wenn die Vulkanplättchen aufgebraucht sind. Dann hat derjenige Spieler gewonnen, der die wenigsten Gebäude übrig hat. Evtl. für die Gebäude unterschiedliche Minuspunkte festlegen.
Das Spiel ist eine einzige nervenaufreibende Gratwanderung:
Z.B.:Einerseits muss man mit seinen Gebäuden sparsam umgehen, um bei jedem Zug weiterbauen zu können, da man verloren hat, wenn man keine Gebäude mehr setzen kann. Andererseits sollte man versuchen, noch so viele wie möglich loszuwerden, wenn man sieht, dass der Nachziehstapel zur Neige geht und man seine Gebäude sowieso nicht mehr alle verbauen kann.
Oder: Einerseits sollte man seine eigene Siedlung möglichst eng an die des Gegners bauen, um dessen Ebenen mitzunutzen, andererseits läuft man dann Gefahr, dass er sich auf die begehrten wenigen Felder der 3. Ebene setzt und man mühsam ein neues Plateau bauen muss, um seinen Turm oder Tempel setzen zu können.
Oder: Soll ich wertvolle Hütten einsetzen, um meinen Gegner zu ärgern, indem ich ihn am Bauen von Türmen und Tempeln hindere, dadurch, dass ich ihm die begehrten Felder auf der 3. Ebene vor der Nase wegschnappe? Oder konzentriere ich mich auf meine eigene Siedlung, damit ich meine Gebäude verbauen kann, bevor der Vorrat an Vulkanplättchen aufgebraucht ist? Denn nicht nur mein Mitspieler ist mein Gegner, sondern auch die knappe Anzahl der Vulkanplättchen.
Tipp:
Wenn die eigenen Hütten fast aufgebraucht sind, bevor man die Möglichkeit hatte, seine Türme und Tempel loszuwerden, dann kann man sich wieder welche „beschaffen“, indem man einen Vulkan in seiner eigenen Siedlung ausbrechen lässt. Allerdings ist dies nicht so einfach, da die terrassenförmige Landschaft das Legen eines Plättchens häufig nicht zulässt. Oft lässt sich so ein Plättchen nur auf der 1. Ebene platzieren und dort stehen nicht allzu viele Hütten. Auf der 3. Ebene stehen zwar die meisten Hütten, aber eben auch die Tempel und Türme und die dürfen ja nicht zerstört werden.
Ein Vulkanausbruch in der eigenen Siedlung macht auch dann Sinn, wenn man sie gezielt teilen möchte, um einen zusätzlichen Turm und/oder Tempel unterzubringen, da ja in jeder Siedlung nur 1 Turm und/oder Tempel stehen darf.
Der Vulkanausbruch in der gegnerischen Siedlung dient hauptsächlich dazu, dessen Pläne zu durchkreuzen und um ihn daran zu hindern, seine Hütten allzu schnell zu verbauen.
Ein wirklich tolles Spiel, aufregend und spannend. Kann ich in doppelter Ausführung nur empfehlen.
Ausführlicher Spieltest (cliquenabend.de)
Sicherlich ein gutes Spiel sowohl für den Einsteiger am Brett als auch für die Profis. Dadurch das die Spielzeit nicht alzulang ist kann man Taluva wunderbar zwischendurch oder auch mehrmals hintereinander spielen. Das Spielkonzept ist einfach und schnell erklärt, bietet aber genug tiefe um auch Langfristig für spannende Runden zu sorgen. Falls man noch gar kein Legespiel besitzt ist Talu...(mehr auf cliquenabend.de)
Schönes Legespiel, nur ca 15min Dauer = 2 Packungen kaufen
Mir gefällt Taluva sehr gut, man versteht es recht schnell, kann es auch anderen flott erklären und dann drauflos spielen. Die Grafik finde ich nicht so toll, es sieht etwas düster aus, und die Landschaftsteile sind schwer auseinanderzuhalten, und es wäre schön wenn es auch mal ein paar Karten ohne Vulkane gäbe. Eine einfache Grafik a la Carcassonne hätte mir viel viel besser gefallen. Aber dafür sind die Holzfiguren ganz toll gemacht, fühlen sich gut an und sind schön herausgearbeitet. Auch die Farben sind schön - weiß, braun, orange, rot.
Das Spiel ist aber superschnell vorbei. Man spielt 15, oder maximal 20 Minuten und schon ist es zu Ende, bevor es noch richtig spannend wird. Daher mein Tipp: wenn das Spiel gefällt, noch eine zweite Packung dazukaufen und dann mit doppelter Karten und Figurenzahl spielen. Zumindest wenn man wie ich Carcassonne verwöhnt ist und lange Spiele mag. Denn 2 Türme und 3 Tempel plus ein paar Hütten sind sehr schnell verbaut. Auch könnte man sich eine eigene Regel ausdenken, dass ein Turm auf Ebene 4 gebaut wird, mehr Punkte bringt, und so würde das Spiel noch komplexer werden und in die Höhe gebaut werden. Also, selbst kreativ werden wie man dieses an sich schöne Spiel noch verbessern kann.
Schönes dreidimensionales Landschaftsspiel
Spielmaterial:
Viele Holzfiguren (Hütten, Tempel, Türme), sehr stabile dicke Holzplättchen, damit man, das in die Höhe bauen, auch gut sehen kann. Sehr schön und atmosphärisch gestaltet.
Spielanleitung:
Gut strukturiert und verständlich, mit Beispielen und Bilder. Einmal lesen und man braucht eigentlich nicht einmal mehr die beiliegende Kurzspielanleitung.
Habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass einige Mitspieler Probleme mit der Siedlungserweiterung haben.
Spielprinzip:
Rein taktisch, mit einem minimalen Glücksfaktor (ziehen der Gebietsplättchen).
Jeder ist für seine Niederlage, wenn er verliert, selbst verantwortlich, da das Ziehen der Gebietsplättchen kein Kriterium für Sieg oder Niederlage darstellt.
Spielablauf:
Man legt ein Gebietsplättchen und stellt eine Figur drauf. In der ersten Ebene dürfen Hütten gebaut werden, an denen kann man über alle Ebenen erweitern.
Hat man drei Hütten aneinandergrenzend gebaut, kann man einen Tempel bauen. Ab der dritten Ebene kann man Türme bauen. Wird das letzte Gebietsplättchen verbaut endet das Spiel, es gewinnt der mit den meisten Tempeln. Hat ein Spieler zwei der drei Gebäudearten verbaut, hat dieser vorzeitig gewonnen.
Spieleranzahl und Spielzeit:
Macht in jeder Besetzung viel Spaß. Wenn es mit mehreren Spielern fast immer durch legen des letzten Plättchens beendet wird, so wird es bei zwei Spielern, fast immer, durch das Verbauen zwei der drei Gebäudearten beendet. Eine Partie dauert um die 45 Minuten, bei zwei geübten Spielern dauert das Spiel ca. 15 Minuten, wodurch man gerne noch einige Revanchen dran hängt.
Fazit:
Sehr hübsches Spiel, der besondere Reiz liegt auch darin, dass die Landschaften, welche man baut, jedes Mal vollkommen anders aussehen.
Volle Punktzahl und durch die nicht allzu komplizierten Regeln, ein schönes Familienspiel, welches sehr schnell aufgebaut, gespielt und wieder eingepackt ist.
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