Testurteil: "6.6 / 10"
Test: Einzeltest: Jambo! Safari
Zitat: Pro: + recht ordentlicher Umfang; viele zu entdecken; ordentliche Missionsanzahl; gute als auch einfache Steuerung; viele Boni zu erspielen u. zu erkaufen; mehr Aktionen bzw. mehr Interaktion vorhanden als in vergleichbaren Spielen
Contra: optisch auf sehr niedrigem Niveau; viele grafischer Patzer wie Pop-Ups, Katenflimmern und Tearing
Manches Mal erscheint es wie ein Fluch, ein Damoklesschwert, welches dauerhaft über so gut wie jedem Entwickler zu kreisen scheint: Entweder bekommt man optisch richtig gut was auf die Reihe, aber dann stimmt gern mal der Spielspaß nicht bzw. erweist sich mit der Zeit als recht dröge oder einfallslos. Auf der anderen Seite wieder Games, die spielerisch sehr viel zu bieten haben, aber ihre Watsche erhalten, weil Sie in Sachen Grafik einfach auf dem Stand des vorigen Jahrhunderts hängen. Sicher gibt es auch die Titel, die ausgewogen und ordentlich daher kommen – aber das ist immer noch nicht Standard. Und das beweist einmal mehr „Jambo Safari: Rette die Tiere“, denn auch dieser Titel beansprucht für sich nicht ausgewogen und ordentlich zu sein, sondern glänzt mit dem Fluch der gute Spielidee bzw. Spielbarkeit und der leider – man muss es so direkt sagen – furchtbaren Grafik. Hier wird dem Auge definitiv zu viel zugemutet und zwar so viel, dass die gelungene Handhabungen als auch die vielen Aufgaben, die sich optimal lösen lassen, nicht in der Lage sind den grafischen Fauxpas auszugleichen. Das ist verdammt schade, denn generell verbirgt sich hinter dem Spiel auch eine tolle Message im Bezug auf den Schutz von Flora und Fauna, der nicht nur für jüngere Spieler interessant ist. Am Ende bleibt nur der Rat „Versuch mach klug“ und vielleicht hilft das Spielen auf kleinen Etappen weiter, denn – wie erwähnt – inhaltlich bietet der Titel etwas mehr als seine gleichartigen Kollegen, da man lediglich mit dem Stylus beispielsweise Tiere nur streichelt oder ein bisschen Grünzeug pflanzt.