So nicht, Firma Sennheiser !
Dies war mein vierter - und letzter - Sennheiser-Kopfhörer sowie bereits der zweite kabellose des gleichen Typs.
Nachdem das Aufladen des Akkus im Kopfhörer auf der Sendestation nach 18 Monaten wegen Defekts nicht mehr möglich war, trat dieser Fehler beim letzten Neukauf bereits nach drei! Monaten auf und ist jetzt seit sechs Wochen als Garantiereparatur beim Händler.
Mögen diverse Hörtests auch gute Ergebnisse liefern, eins zieht sich wie ein roter Faden durch die Sennheiser-Produkte: Billigste, nicht sehr dauerhafte Materialien und und Konstruktion sowie exorbitant teure Akkus und Schaumstoffohrmuscheln. Bei den Händlern in meinem Umkreis verlangt man sogar 23 Euro für einen Akku !
Service: Da ich seinerzeit die Quittung des ersten RS40 längere Zeit nicht auffinden konnte, wandte ich mich zwei mal per Internet an Sennheiser mit der höchst naiven Vorstellung im Hinterkopf, unbürokratische Hilfe zu erhalten. Jedoch weit gefehlt, stattdessen wurde ich an eine 50 km von meinem Wohnort entfernte Servicestelle zur Überprüfung verwiesen. Und das für eine einzelne, sowieso unreparierbare, Platine aus der Massenprokuktion ! Mein Verdacht, daß der genannte Defekt kein Einzefall, sondern wahrscheinlich konstruktiv bedingt ist, sehe ich beim zweiten Gerät als bestätigt.
Diese Erfahrungen haben mich leider zu der schmerzhaften - und teuren - Erkenntnis kommen lassen, daß das Ross namens Sennheiser für mich und meine künftigen Kaufentscheidungen eigentlich viel zu hoch ist.
Produkt mit Licht und Schatten
Vorteile:
gute Tonqualität, grosse Reichweite auch durch Mauern hindurch.
Nachteile:
Akku reicht nur 4 Stunden, ein Zweitakku von Sennheiser(ca. 15 Euro) ist daher Pflicht. Bei intensivem Gebrauch ist mir einer der Kopfhörer abgebrochen - die Konstruktion scheint mir hier etwas unstabil zu sein