Test: Einzeltest: Sonys EyePet im Test
Zitat: EyePet ist ein wirklich süßes Spiel, das Hardcore-Zocker aber nur kurz interessieren dürfte. Kinder haben hingegen dank des eingängigen Spielprinzips länger Freude an dem neuen Mitbewohner. Aufpassen sollten Sie allerdings, dass Sie beim ersten Spiel unbedingt auch alle Aufgaben des ersten Tages erledigen. Im Test haben wir diese beim ersten Mal nicht getan, was zur Folge hatte, dass eine wichtige Funktion nicht freigeschaltet war - das Füttern. So fand man sich beim nächsten Start in einer Endlosschleife wieder, bei der Aufgaben nicht erfüllt werden konnten, da das EyePet dauernd seinen Fressnapf hervor kramte, wir den armen Kerl aber nicht füttern konnten - und ein neues Eyepet erstellt werden musste. Ebenfalls recht nervig sind zudem die immer wieder kehrenden Minigames wie Waschen und Füttern. Natürlich gehört dies zu einer Haustiersimulation dazu, wenn den Kleinen aber nur eine maximal Spieldauer von dreißig Minuten zugestanden wird, vergehen bei der Pflege schon mal schnell zehn Minuten. Grafisch ist EyePet sehr gut gelungen, der kleine Monchichi-Klon bewegt sich sehr realitätsnah und reagiert einigermaßen zuverlässig auf Bewegungen. Auf optimale Lichtverhältnisse ist also unbedingt zu achten. Hat man alle Aufgaben erledigt, ist der Spielspaß allerdings auch schon durch, zwar können alle Quests jederzeit neu durchgespielt werden, insgesamt ist der Wiederspielwert aber eher mäßig. Wenn Sie schon eine Eyecam besitzen, erhalten Sie EyePet schon für faire 30 Euro. Mit Kamera sind es rund 50 Euro.