Ein Traum von einer Kamera
Gerade als Laie bin ich völlig vom Stuhl gehauen von der Qualität.Die Features sind professionell: Die Belüftung ermöglicht längere Aufnahmen, 2 stark rot leuchtende Elemente zeigen an, dass gerade wirklich aufgezeichnet wird (Nerven schonend!) und auf die internen SD-Karten wird gleich doppelt aufgezeichnet, falls bei einer von beiden was schief geht!
Lediglich um die Aufnahmedauer von über 4 Stunden in 4 K zu erzielen, müssen noch einige Workarounds geleistet werden. Und zwar "on the fly", ohne dass man in tiefere Wissenschaften der Einstellungen eintauchen müsste. Dafür den einen Stern Abzug im Preisleistungsverhältnis. Der Sony Akku ist ein Flaschenhals der nicht ohne Weiteres umgangen werden kann. Hier hätte Sony sich mittlerweile was anderes ausdenken müssen. Davon abgesehen, die beste Cam, die ich je gekauft habe!
Die Kamera ist zu unempfindlich
Sony FX 30 hat einen APS-C Sensor. Dieser Kamera ist im Vergleich zu anderen vergleichbaren Kameras zu unempfindlich. Es gibt ledig 2 Empfindlichkeitsstufen.
-800 ISO
-2500 ISO
Ab einer Verstärkung von 4000 ISO beginnt die Kamera sehr stark an zu rauschen und ab einer Verstärkung 6400 ISO sind die Bilder derart verrauscht, dass diese eigentlich nicht nutzbar sind. Sony bietet für diese Kamera nur zu Lichtschwache Zoom-Objektive an.
Der Steadyshot ist auch schlechter als andere vergleichbaren Sony-Kameras. Der Sucher ist zu klein. Mit diesem ist es nicht möglich die Schärfe zu beurteilen. Man ist auf den Autofokus angewiesen und dieser fokussiert recht gut. Allerdings werden zuwenig Infos über den Autofokus im Sucher dargestellt. Weil man auf dem Sucher die Schärfe nur unzureichend beurteilen kann, weiß man oft nicht genau wo die Schärfe liegt. Diese Kamera ist nur gut Einsetzbar, wenn man eine größeren Sucher nutzt. Nur werden auf dem externen Sucher keine Daten eingeblendet.