Testurteil: "5.5 / 10"
Test: Einzeltest: Kung Fu Rider
Zitat: Pro: + Skurrile und lustige Idee
+ ordentlicher Umfang (einige Strecken und Fortbewegungsmittel)
Contra: - Ungenaue und unpräzise Steuerung, die überladen ist und in hektischen Momenten nichts taugt
- Frust durch die Steuerung und teils unfaire Stellen
- Grafik und Sound unterdurchschnittlich
„Kung Fu Rider“ wirkt zunächst wie ein unterhaltsames Spiel und auf den ersten Blick ist es das auch. Zu Beginn kommt man mit der Steuerung noch klar, doch die vielen Tasten und Bewegungen werden einem im Eifer des Gefechts irgendwann einfach zu viel. Wenn alles präzise und genau funktionieren würde und man die volle Kontrolle über das Spiel hätte, würde der Frust möglicherweise geringer ausfallen, aber durch die teils schwammigen Manöver ist es oftmals leider sehr deprimierend. Man springt plötzlich an Stellen, an denen man gar nicht springen wollte oder knallt in Hindernisse, die man eigentlich überspringen wollte. So nützt es auch nichts, dass der Umfang eigentlich ganz passabel ist und man viele Strecken und skurrile Fortbewegungsmittel ausprobieren darf, denn schon nach kurzer Zeit möchte man das gar nicht mehr. Man hätte sich gegen eine Move-Steuerung entscheiden sollen, denn mit Digipad oder Analogstick wäre das Gameplay sicherlich deutlich spaßiger gewesen. So bleibt ein skurriler Titel, der leider genau das Gegenteil bewirkt, was er eigentlich sollte. Er zeigt, dass das neue Move-Konzept von Sony an vielen Stellen schwächelt und eben nicht jederzeit präzise und genau reagiert. Man hat sich also selbst ein Ei gelegt und hätte diesen Titel besser nicht als Move-Titel auf den Markt gebracht. Wer die Vorzüge der neuen Bewegungssteuerung ausprobieren möchte, der greift lieber zu anderen Move-Spielen.