Testurteil: "8.0/10"
Test: Einzeltest: MatterFall
Zitat: Pro: + Futuristische Optik
+ Interessante, fordernde Steuerung
+ Unterschiedliche Gegnertypen
+ Freischaltbare Waffen & Verbesserungen
Contra: - Kontrollpunkte liegen teilweise recht weit auseinander
- Anstrengende Hintergrundmusik
- Langatmige Bosskämpfe
Wer auf Sidescroller steht, erhält mit Matterfall einen sehr actionlastigen und schnellen Vertreter, der nicht nur mit seinem futuristischen Setting überzeugen kann. Auch die recht komplexe Steuerung, die zugegebenermaßen etwas Eingewöhnungszeit bedarf, sowie die verschiedenen Feinde und Bossgegner, die auf unterschiedliche Art und Weise bekämpft werden müssen, wissen zu gefallen. Die eintönige und recht anstrengende Hintergrundmusik mit ihren repetitiven Synthesizermelodien ist dagegen nur etwas für starke Nerven und trainierte Trommelfelle. Insgesamt bleibt nach dem Spielen des Titels aber ein positiver Gesamteindruck zurück, wodurch Interessierte, gerade auch in Anbetracht des überschaubaren Preises, einen Blick riskieren können. Im Science-Fiction-Sidescroller Matterfall schlüpfen wir in die Rolle einer Söldnerin, die es mit außer Kontrolle geratener Alien-Technologie zu tun bekommt. Wie sich der außergewöhnliche Titel, bei dem wir fernab der Erde um den besten Highscore kämpfen und nebenbei den einen oder anderen Zivilisten retten, in unserem Test geschlagen hat, erfahrt ihr hier. Interessante Steuerung mit Lerneffekt Sobald wir im Spiel angekommen sind, präsentiert sich dieses im weitesten Sinne als klassischer Sidescroller, dessen Levels überwiegend linear angeordnet sind. Wir bewegen uns allerdings nicht nur von links nach rechts, sondern gehen immer mal wieder in die andere Richtung und wechseln vor allem sehr häufig die Ebenen, sodass es ein ständiges Auf und Ab ist. Hier empfiehlt es sich, nicht immer den direkten Weg zu nehmen, sondern auch mal einen kleinen Umweg zu machen, selbst wenn es sich dabei um eine Sackgasse handelt. Auf diese Weise können nicht nur versteckte Zivilisten befreit, sondern auch lilafarbene Steine entdeckt werden, die zusätzliche Punkte einbringen.