Testurteil: "8.5/10"
Test: Einzeltest: Detroit: Become Human
Zitat: Redaktionstipp
Pro: + Überzeugende Charaktere
+ Stimmige Spielwelt
+ Mitreißende Story
+ Kurzweiliges Gameplay trotz minimalistischer Interaktion
Contra: - Fehlende Verstrickung der Charaktere
- Oberflächliche Auseinandersetzung mit den eröffneten Themen
- Offen bleibende Fragen, auch nach Abschluss des Spiels
Wann ist ein Mensch ein Mensch? Und wann wird eine Maschine zum Menschen? Detroit: Become Human hat es nicht nur geschafft, für sich selbst zu begeistern, sondern mir auch ein völlig neues Themengebiet eröffnet, welches mich selbst nach Abschluss nachhaltig beschäftigt. Dies ist bisher kaum einem Spiel gelungen und kann geradezu als Meisterleistung bezeichnet werden. Die Geschichte konnte mich, trotz einiger offen bleibender Fragen, von Beginn an abholen und auf eine emotionale Achterbahnfahrt schicken. Schade ist jedoch, dass sich das Spiel nicht mehr Zeit nimmt, um tiefer in die Themen, die es eröffnet, einzusteigen. Mein absolutes Highlight war jedoch das Hauptmenü – doch was ich damit meine, findet ihr am besten selbst heraus. Ein neues David-Cage-Spiel hat das Licht der Welt erblickt. Detroit: Become Human versetzt euch in eine futuristische Welt, in der Androiden Teil des alltäglichen Lebens geworden sind. Schöne neue Welt oder doch nur Technikschrott? Wir haben das für euch herausgefunden. Hallo Welt Wir schreiben das Jahr 2035 in der US-amerikanischen Stadt Detroit. Das Leben der Menschen hat sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Das einst junge Start-up "Cyberlife" ist mit einer revolutionären Technik innerhalb weniger Jahre zum reichsten Konzern der Welt herangewachsen: Androiden. Sie sind künstliche Intelligenzen, deren Aussehen den Menschen nachempfunden ist. Und tatsächlich: Bis auf eine LED an der Schläfe und die uniformierte Kleidung sind diese Maschinen nicht mehr vom Menschen zu unterscheiden. Diese KIs haben in Massen den Weg in das alltägliche Leben der Menschen gefunden. Sie sind Straßenarbeiter, Hilfspolizisten und persönliche Butler – und nicht nur für die Oberschicht.