Testurteil: "9.0/10"
Test: Einzeltest: Final Fantasy XV
Zitat: GBase-Award
Pro: + Roadtrip-Feeling
+ Sympathische Boygroup
+ Hervorragender Soundtrack
+ Stimmungsvolle Welten mit Tag-und-Nacht-Wechsel
+ Mod-Support
+ Flinkes, simpel gehaltenes Kampfsystem
Contra: - Wie gewohnt ein sehr übertriebener, Japan-typischer Humor
- Kampfsystem für Fans der klassischen Teile womöglich zu actionlastig
Die PC-Version von Final Fantasy XV ist wirklich durchgehend gelungen. Nicht nur, dass wir uns im Gegensatz zur Konsole auf Mod-Support via Steam Workshop freuen oder auch auf später hinzugefügte Inhalte wie die wählbare Ego-Perspektive zugreifen können. Auch die grafische Umsetzung für den heimischen PC weiß zu gefallen und macht den Roadtrip mit Noctis und seinen drei Begleitern zu einem in sich runden Abenteuer, das uns viele Stunden beschäftigt. Gut umgesetzt wurde auch das Kampfsystem, das durch den Fokus auf der Maus sehr flink und wendig daherkommt, wodurch sich FF XV innerhalb der Kämpfe so gar nicht wie ein Teil der berühmten Rollenspielreihe anfühlt. Gerade das macht Teil 15 aber so außergewöhnlich, wodurch das Square-Enix-Flaggschiff sicherlich den einen oder anderen neuen Fan gewinnen kann. Was lange währt, wird endlich gut. Ob dieser Spruch auch auf die PC-Version von Final Fantasy XV zutrifft, die seit Kurzem erhältlich ist, zeigt euch unser Test. Gestatten, Prinz Noctis In der Introsequenz, die für Final-Fantasy-Verhältnisse erfrischenderweise sehr kurz ausfällt, lernen wir den jungen Prinz Noctis kennen. Er unterhält sich mit seinem Vater, dem König, der sich von ihm verabschiedet, da sein Sohn eine wichtige Reise vor sich hat. Dieser soll sich nämlich in einer nahe gelegenen Stadt mit der Frau vermählen, die ihm versprochen ist, um seiner Bestimmung nachzukommen. Um sicherzugehen, dass Noctis auch dort ankommt, wo er erwartet wird, tritt er die Reise nicht allein, sondern mit drei Begleitern an. Dass dies eine gute Idee war, zeigt sich schon wenig später, kurz nach dem Start der Reise. Die Vierergruppe, die in vielerlei Hinsicht an die Charaktere einer klassischen 1990er-Jahre-Boygroup erinnert, sitzt nämlich schon nach kurzer Zeit nicht mehr im Luxussportwagen des Prinzen, sondern schiebt das Auto mit vereinten Kräften zur nächsten Tankstelle. Da die Reparatur ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, haben wir die Zeit, uns mit der offenen Spielwelt, dem Kampfsystem und der Unfähigkeit des Prinzen vertraut zu machen, bevor unser Abenteuer so richtig startet.