Nicht ausgereift......aber trotzdem gut.
Das Ende der Menschheit:
Advent Rising beginnt zunächst harmonisch: Über der Heimatwelt der Menschen taucht plötzlich ein gewaltiges, außerirdisches Raumschiff auf. Als ein Angriff jedoch ausbleibt, wächst die Hoffnung auf einen friedlichen Besuch der Fremden. Hauptcharakter Giddeon Wyeth landet auf der nahen Raumstation und findet zunächst Zeit für ein ausführliches Training, einen Drink in der Bar und eine Schmuserunde mit seiner Liebschaft, der Wissenschaftlerin Olivia. Der erste Einsatz lässt aber nicht lange auf sich warten, denn der Pilot und sein Bruder Ethan sollen die Botschafterin der Menschen auf das Alienschiff eskortieren.
Dort erwarten sie alles andere als gute Nachrichten: Die Aurelianer, wie die Fremden heißen, wollen die Menschen vor ihrem sicheren Untergang warnen. Eine weitere Rasse, die nur die "Sucher" genannt wird, hat es sich zum Ziel gesetzt die Menschheit vollständig auszulöschen. Mit ihrer minderbemittelten Technologie haben die Menschen dem nichts entgegen zu setzten und obwohl die Aurelianer ihre Hilfe anbieten, lassen sie doch wenig Hoffnung.
Noch während Gideon und Ethan das Shuttle zurück zur Station steuern, tauchen Schiffe der Sucher aus dem Hyperraum auf und eröffnen das Feuer. Das Shuttle gerät außer Kontrolle und kollidiert mit der Station, die in diesem Augenblick bereits geentert wird. Was folgt, ist einer der eindringlichsten Level von Advent Rising: Mit brutaler Gewalt fallen die Sucher über die Station her, überrennen die Sicherheitskräfte und töten alle, die ihnen zu nahe kommen. Giddeon muss seinen verletzten Bruder zur Rettungskapsel bringen, doch auch Olivia will aus den Klauen der Sucher gerettet werden.
Am Ende steht eine schwerwiegende Entscheidung, denn Giddeon kann nur mit einem von beiden zum Planeten fliehen, der andere bleibt auf der explodierenden Station zurück.
In Zusammenarbeit mit dem bekannten SF-Autor Orson Scott Card konzipiert, geplant als eine SF-Trilogie (plus PSP-Ableger Advent Shadow) und entwickelt auf Basis der Unreal-Technologie, hatten Spieler und Hersteller große Erwartungen an den epischen Actiontitel - zu große wie sich herausstellte.Finanzielle Schwierigkeiten auf Seiten Majescos und Probleme des jungen Entwicklers GlyphX sorgten dafür, dass die Xbox-Version von Advent Rising im Mai 2005 unfertig auf den US-Markt kam und folglich von Kritikern versenkt wurde - der Flop war vorprogrammiert......
Wenn Advent Rising eine Stärke hat, so ist es zweifellos Story und Atmosphäre: Die Geschichte um die Auslöschung der Menschheit und die beiden einzigen Überlebenden ist spannend erzählt und geht dabei wirklich unter die Haut. Die sympathischen Hauptcharaktere besitzen Tiefe und zeigen im Spielverlauf eine deutliche Entwicklung, die den Spieler mitfiebern lässt.
Die Handlung ist dabei nicht nur äußerst wendungsreich, sondern bietet dem Spieler auch einige Verzweigungen - wie die Wahl zwischen Bruder und Geliebten - die sich durch das ganze Spiel zieht. Das epische Skript von Autor Orson Scott Card vereint Dramatik, Humor und eine priese Romantik und wird durch zahlreiche, aufwendige Zwischensequenzen zum Leben erweckt, die sich perfekt in den Spielfluss einfügen. Advent Rising ist ein storylastiges, sehr cineastisches Actionspiel, das überwiegend Fernkämpfe mit futuristischen Waffen und telekinetischen Kräften bietet.
Optisch kann sich Advent Rising dank einer modifizierten Unreal 2-Engine samt Karma Physik durchaus sehen lassen, wobei vor allem der bunte, fantasievolle Grafikstil gefällt.
Statt eintöniger Level erfreuen viele Details das Auge, das Actionreiche Spielgeschehen wird von zahllosen Transparenz- und Verzerrungseffekten, großen Explosionen und grellen Lichteffekten begleitet und zwingt dadurch leider die Xbox so manches Mal in die Knie.
Auch die Bugs fallen bei der Xbox-Fassung gravierend aus: Mal zermatscht uns unverhofft ein Fahrstuhl, mal setzt der Sound einfach aus, dann fehlt plötzlich eine Zwischensequenz bzw. es wird die falsche Cutszene abgespielt. Leider ist auch die Steuerung der Buggys nicht optimal geraten und auch die vereinzelten Level-Ungereimtheiten schmälern unnötig den Spielspaß. Insgesamt fehlt es Advent Rising an Finetuning.
Fazit:
Advent Rising spielt sich wie ein Hollywoodactionfilm der besseren Sorte, bei dem jedoch weder Story, Action noch Taktik zu kurz kommt.Advent Rising ist ein mehr als empfehlenswertes Spiel und der auf dem Cover befindliche Schriftzug "Epic Sci-Fi Action" ist keinesfalls übertrieben.
Aufgrund der Bugs und der geklauten Halo Anteile gibts aber einen Punkt Abzug.Durch den günstigen Preis von 5 Teuronen sollte man in jedemfall zuschlagen.....
Science-Fiction-Langweiler
Dass es sich im Fall von „Advent Rising“ um ein Ballerspiel handelt, war angesichts der Namensgebung nicht unbedingt zu erwarten. Es handelt sich hierbei um ein futuristisches Actionspiel, das leider ausschließlich für den Solospieler konzipiert wurde und daher Fragen aufwirft, ob es um die Langlebigkeit dieses X-Box-Titels wirklich gut aussieht. Die Antwort kann schließlich nur „Nein“ heißen, was aber an weiteren – teils eklatanten – Schwächen dieses Science-Fiction-Spiels liegt. Eine grundsätzlich interessante Hintergrundgeschichte wird schwach weiter erzählt und enttäuscht letztlich auf der ganzen Linie. Im Brennpunkt des – bleihaltigen – Geschehens steht Gideon Wyeth, seines Zeichens ambitionierter und (natürlich) zugleich hochtalentierter Pilot. Während wir gerade dabei sind, zaghaft Kontakt zu einer (offensichtlich friedlichen) extraterrestrischen Spezies aufzunehmen, wird unsere Heimat Opfer eines Überraschungsangriffs weiterer Aliens, die es augenscheinlich gar nicht gut mit uns meinen. Weitere Details erspare ich mir, denn die Story ist erschreckend oberflächlich und im Grunde langweilig. Abrupt brechen wir die diplomatischen Beziehungen zu anderen Zivilisationen ab, um unseren Heimatplaneten vor dem drohenden Untergang zu bewahren und greifen zu mächtigen Wummen, um dieses edle Vorhaben unverzüglich in die Tat umzusetzen. Nun gut, mag man diesen Mangel bei einem Actionspiel vielleicht noch verschmerzen, doch auch in anderen elementaren Bereichen sieht es eher mau aus, so dass ich Euch diesen X-Box-Titel nicht mehr empfehlen möchte, nicht zuletzt aufgrund der zahlenmäßig und qualitativ übermächtigen Genre-Konkurrenz geht „Advent Rising“ total unter.
Auf Wunsch wählen wir jedenfalls die Ego-Ansicht oder Third-Person-Perspektive aus und schlachten mit unseren High-Tech-Wummen alles ab, was auch nur im Entferntesten nach einem Alien aussieht. Von diesem „Material“ gibt es dann auch reichlich, ja im Grunde viel zu viel, der Anspruch bei den Auseinandersetzungen mit dem feindlichen Gesocks geht komplett flöten. Geballert wird mit zwei Knarren, die wir jeweils in unseren Händen halten, wobei es unverzüglich zur Sache geht: kein Verschanzen, längeres Ausharren oder sonstiges Taktieren ist gefragt, stattdessen werden Massenschlachten mit unzähligen Gegnern gleichzeitig mehr oder weniger zelebriert. Ab und an sind wir nicht auf uns alleine gestellt, sondern bekommen CPU-Unterstützung, doch leider Gottes zeigen sich jene Kumpanen als ziemlich dämlich und sind auf Dauer dem Spielspaß eher hinderlich als förderlich. Generell ist der Schwierigkeitsgrad fordernd bis knackig schwer und zuweilen auch unfair, was verständlicherweise die Spielfreude ebenso nicht gerade in bis dato ungeahnte Höhen anwachsen lässt. Zwischendurch nehmen wir bei den Gefechten auf Raumstation und Planetenoberfläche auch Platz in einem Geländebuggy und auch Raumgleiter, zarte Ähnlichkeiten in Sachen Steuerung mit dem Analogstick mit „Halo 2“ sind hier im Übrigen nicht zu übersehen. Den Schwerpunkt bilden jedoch nicht die Intermezzi auf fahrbaren Untersätzen, sondern das Absolvieren der Missionen per pedes, dies sei klar gesagt: hauptsächlich wird gelaufen und geschossen, kein Zweifel. Was die Kameraführung betrifft, so bevorzugte ich die Third-Person-Perspektive, da die Egoansicht leider arge Probleme mit der Übersicht mit sich bringt und das Ganze noch knackiger werden lässt. Dies mag ein vermehrtes Stirnrunzeln bei unseren Egoshooter-Freunden verursachen, doch ist ganz objektiv gesehen einfach Fakt: mit Blick über die Schulter unseres Protagonisten spielt es sich leichter.
Während wir in der Anfangsphase mit Standardwummen um uns ballern, gesellen sich im weiteren Verlauf, spätestens ab der „2.Halbzeit“, hinzu, insbesondere die Spezialtalente unseres Helden kommen dann zur Geltung: neben unkomplizierten Schlägen und Tritten im Nahkampf - nebst Schusswaffengebrauch, versteht sich – weichen wir im Erfolgsfall reaktionsschnell aus und starten furiose Konterattacken, lassen Gegenstände und auch Feinde per Telekinese durch die Luft schweben, verursachen energiegeladene Schockwelle und Projektile und verstärken unser wichtiges Schutzschild. Je mehr wir Faustschlag, Tritt, Schuss und Spezialmanöver ausführen, umso stärker die Durchschlagskraft: ein durchaus interessantes Feature, keine Frage. Das allein hört sich zunächst gar nicht einmal so verkehrt an, doch letztlich nerven insbesondere regelmäßig derbe Kameraprobleme durch die automatische (fehlerhafte) Autoanvisierfunktion, eine nicht astreine Kollisionsabfrage, die auf Dauer stupide Ballerei und nicht zuletzt die doch ziemlich monotone, ja fast einschläfernd wirkende Level-Optik, die zudem Clipping-Fehler und starkes Ruckeln beinhaltet und somit den Spielspaß merklich mindert. Es handelt sich meines Erachtens um eine unfertige Fassung die offensichtlich – mal wieder – unter Zeitdruck fertig gestellt werden musste oder bei der das Budget für eine sorgfältigere Entwicklung nicht mehr vorhanden war. Oder beides. Schwache Charaktermodelle, oftmals klobige Texturen, kaum bemerkenswerte grafische Details im Hintergrund, unspektakulär in Szene gesetzte Spezialmanöver in Verbindung mit uninspiriert klingendem Gedudel und sich schnell abnutzenden Außengeräuschen sorgen eben nicht für die gewünscht dichte Spielatmosphäre. Da helfen auch 16:9-Breitbild, 60-Hz und Dolby-Digital-Unterstützung nichts mehr. Oder zumindest nicht mehr viel. Da Story und Protagonist ebenso das Spieler-Herz nicht höher schlagen, ganz im Gegenteil: uns kalt lassen, bleibt unter dem Strich quasi nichts, was besonders positiv hervorzuheben wäre. „Advent Rising“ für die Microsoft X-Box als langweiliges, insgesamt aufgrund zahlreicher Mängel in unterschiedlichen Bereichen unfertig erscheinendes Science-Fiction-Actionspiel zu bezeichnen, trifft es daher ziemlich genau. Spielspaßwertung: 48%.
PLUS --> Wirklich nicht viel: eventuell das Aufleveln der offensiven und defensiven Fähigkeiten und generell deren hohe Anzahl
MINUS --> Biedere Optik mit teils dicken Patzern, wirkt unspektakulär, nervige Kamera, anspruchslos, nicht selten unfair, kein Multiplayer, schlappe Story, blasser Protagonist
Das Spiel hat mich seit der ersten Meldung in einer Spielezeitschrift begeistert, die Idee das die Menschen fast im Universum ausgerottet worden sind und einige Alienrassen sie für eine alte Gottheit hält, finde ich, im Gegenstatz zu einigen Redakteuren, durchaus für gelungen.
Doch das nur am Rande, die Geschichte ist leider auf eine Triologie ausgelegt, so das sie während des Spiels zwar ständig präsent ist, aber sich nur langsam entfaltet. Ein ganz klares Manko das aber durch das konsequente Storytelling teilweise ausgebügelt wird und einen auch erst wieder entlässt wenn der Abspann läuft (dringend zu Ende anschauen).
Das beste ist dann auch die Story, die das Spiel zu einem Must-Have im Budgetbereich werden lässt.
Bei der Grafik treffen sich Licht und Schatten so deutlich wie schon lange nicht mehr in einem Spiel. Zum einen ist da die nicht umschaltbare 16:9 Ansicht die auf einem 4:3-TV zu den bekannten Schwarzen Balken führt.
Das es trotzdem immer wieder zu Ruckeln und (ganz seltenen) Abstürzen kommt, ist mir anhand der gebotenen Grafik, die zwar äusserst stylish, jedoch nicht wirklich fordernd für die CPU ist.
Die Animationen und Steuerung der Figuren und Fahrzeuge geht in Ordnung wurde ja nicht umsonst Beim besten geklaut(HALO lässt grüßen).
Das Charadesign gefällt mir persönlich sehr gut wenn auch hier gewisse Ideenklauberei aus anderen Medien nicht von der Hand zuweisen sind ( der Attentäter erinnert mich zum Beispiel ziemlich stark an Kurt Wagner alias Nightcrawler)
Der Sound trägt mit zu der unglaublichen Athmosphäre des Spiels und trifft in jeder Situation den genauen Ton, auch die wenigen Vocals sind sehr gelungen.
Die Synchronsprecher(englisch) sind gut ausgesucht und bis auf wenige Ausnamen sehr glaubwürdig in ihren Rollen.
Die deutschen Untertitel sind manchmal etwas ungünstig gewählt da sie statt zu scrollen, den kompletten Text (Turorial) auf den Bildschirm bringen was zu sehr kleinen Buchstaben und einer geringeren Übersicht führt, passiert aber glücklicherweise nicht allzuoft.
Das absolut große Minus ist das durch die durchweg schlechten Verkäufe wohl nie Teil 2+3 veröffentlicht werden, mit diesem Nachgeschmack sieht man dann auch denn Abspann der einem durchaus Lust auuf mehr macht und wirklich viel zu früh kommt.
Alles in allem kann ich aber eine Kaufempfehlung ausgeben, da es eine durchaus gute Spielerfahrung bietet und das soll schließlich der Sinn eines Games sein.
Advent Rising ist das Paradebeispiel für ein Spiel welches nicht auf High-Tech sondern auf Atmosphäre setzt.
Ein Spiel vor Release bereits als Trilogie anzulegen ist in der launischen Welt der PC/Videospiele ein gewagter Schritt - noch dazu, wenn es auf einem Spiel-/Story-System aufbaut, dessen komplexe Kontinuität sich erst entfaltet, wenn man sich genauer damit beschäftigt. Der Gag von "Advent Rising" erschliesst sich nämlich erst wirklich, wenn man es mindestens zweimal gespielt hat - daher wahrscheinlich die bisher (weitgehend unverdiente) zurückhaltende Reaktion der Spielergemeinde.
In Advent Rising (AR) schlüpft man in die Rolle des jungen Piloten Gideon Wyeth, der mit seinem älteren Bruder dazu auserkoren wurde das Schiff der menschlichen Delegation zum Erstkontakt mit einer ausserirdischen Rasse zu fliegen. Der Kontakt verläuft unerfreulicher als erhofft: zwar werden die Menschen beinahe wie Götter begrüsst, doch warnen die Aliens vor einer anderen Fraktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat die Menscheit zu vernichten - kaum ist die Warnung ausgesprochen, da fällt die feindliche Armada schon über Wyeth's Heimatwelt her; so beginnt eine kampfreiche Odyssee nach dem Motto "Was Dich nicht tötet macht Dich härter".
AR spielt sich grundsätzlich wie eine Mischung aus Shooter und Action-RPGs wie "Baldur's Gate: Dark Alliance", wobei man jederzeit zwischen Ego- und Vefolger-Perspektive wählen kann. Während die Ego-Sicht sich gut eignet um entfernte Gegner auf's Korn zu nehmen ist die Verfolger-Perspektive doch spielbestimmend, da hier eine Auto-Aim-Funktion effektiv nutzbar ist und stylische Manöver möglich werden. Es gibt nämlich neben dem normalen Sprung eine "Dodge"-Taste, die es erlaubt in Verbindung mit dem Stick akrobatische Hechtsprünge auszuführen während das Geschehen für diese Zeit auf SlowMotion weiterläuft; hat man dabei noch einen Gegner im Visier, so kann man gleichzeitig aus dessen Schussbahn springen, ihn aber weiter aus vollen Rohren beharken. Zum "Beharken" gibt's jede Menge verschiedener Waffen, sie liegen (oder im Falle einiger Fahrzeuge: stehen) überall herum und warten nur darauf per Tastendruck in Gideon's Kontrolle gebracht zu werden.
Im weiteren Spielverlauf erhält man noch mystische Fertigkeiten hinzu, die etwas an "Jedi"-Mächte erinnern, etwa Gegenstände schweben und auf Gegner schleudern zu lassen oder Energiestösse aus den Händen schiessen.
Je häufiger man übrigens eine Fertigkeit oder einen Waffentyp verwendet, desto geschickter wird man damit - was sich in weiteren Sprüngen, effektiveren Mächten oder alternativen Waffenmodi bemerkbar macht.
Zum Experimentieren und Wiederspielen regt ein weiteres Feature des Spiels an: je nachdem, wie man während des Spielflusses handelt verändern sich storyrelevante Dinge; zum Beispiel wirkt sich die Entscheidung, ob man anfangs Gideon's Freundin oder seinem Bruder zu einer Fluchtkapsel hilft auf das Spielende dieser Episode aus.
AR wird grafisch und soundtechnisch insgesamt sehr bombastisch präsentiert, hat aber mit einigen teils unangenehmen Bugs zu kämpfen. Während die stark schwankende Lautstärke noch zu verkraften ist sind spieltechnisch echte Patzer zu bemängeln: mehr als einmal musste ich ein Level neu laden weil entscheidende Türen sich nicht öffneten, Cut-Scenes nicht anliefen oder das Spiel sich schlicht komplett aufgehängt hatte (Features, die es auch erst seit Microsoft in der Konsolenwelt gibt) - fairerweise sollte man erwähnen, dass solch erzwungenen Neuanläufe nie lang sind, da es ein gutes Auto-Save-System mit vielen Checkpoints gibt.
Trotz der zuletzt erwähnten Bugs (gespielt: engl. Version) hat mir das Spiel im Grunde gut gefallen. Die kurzweilige, stylische Daueraction in weitläufigen und intensiv präsentierten Welten ist genau das richtige für Feierabendzocker und SciFi-Fans. Wie gut sich das mit der komplexen Einflussnahme auf die Story in den Folge-Teilen auswirkt bleibt abzuwarten - jedenfalls werde ich noch einige Durchläufe wagen.