Testurteil: "85 von 100 Punkten"
Test: Einzeltest: Juiced (Xbox)
Zitat: Das Warten auf Juiced hat sich gelohnt. Die schicken neuen Ideen wie Gefühls-KI, das Wetten und das Managen der eigenen Crew bringen frischen Wind ins Genre. Und das wird mit einem GameCaptain-Award belohnt. Dabei ist mir die geringere Tuningvielfalt gegenüber dem Hauptkonkurrenten mit einigen Millionen theoretischen Kombinationsmöglichkeiten weniger gar nicht aufgefallen. Auch frei befahrbare Rennstrecken mit nervendem Gegenverkehr fehlen mir nicht wirklich. Sicher wird der eine oder andere Bleifußraser oder Gelegenheitsspieler über das simulationslastigere Fahrverhalten der Boliden stöhnen – doch mit etwas Übung und gefühlvollem Umgang mit Gas und Bremse ist dies in den Griff zu bekommen. Hat man dies erst einmal intus, stellt sich auch sehr schnell die Langzeitmotivation auf Grund des genial einfachen Respekts-, Geld- und Teamsystem ein – ein unendliches Spielen ist theoretisch möglich.Sicher hätten frei befahrbare Strecken noch mehr Abwechslung geboten. Ein zusätzlicher, leichterer Schwierigkeitsgrad für Einsteiger hätte dem Spiel auch noch gut zu Gesicht gestanden. Hin und wieder gibt es noch kleine Ecken und Kanten, die noch etwas Feinschliff vertragen hätten. NfS: Underground 2 wirkt da eben etwas runder und professioneller durchgestylt – Juiced wiegt das mit den frischeren Ideen wieder auf. Deshalb gibt’s für beide auch die gleiche Punktzahl und das Fazit: Beide Tuningracer gehören in die private Spielesammlung.